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Basketball – Maurermeister Hans Albert Witsch

Weitere News rund um Basketball und das anstehende

Basketballbenefizturnier finden Sie auch auf der Facebookseite:

https://www.facebook.com/pages/Benefiz-Basketballturnier/373784366070647?fref=ts

oder auf unserer anderen Homepage

http://hanswitsch-basketball-de.webnode.com/

Der Termin für das Benefizbasketballturnier 2014 in Bad Neuenahr-Ahrweiler steht fest.  Vom 12.09-14.09.14 werden sich Erstliga Mannschaften aus dem In-und Ausland 3 Tage lang spannende Vorbereitungsspiele liefern. Der  “Organisator” H.A.Witsch freut sich darüber, dass ein möglichst großer Betrag aus dem von Ihm lediglich organisierten Event an “Nachbarn in Not” nach dem Turnier hoffentlich übergeben werden kann.

Wir haben bereits die Zusage von 5 Teams für das Basketballturnier. Jedoch haben wir erst 2 Mannschaften die Teilnahme bestätigt, damit auch andere Interessenten noch die Möglichkeit haben, an dem hochkarätigen Turnier teilzunehmen.
Zu -und Absagen hängen ja auch vom jeweiligen Saisonverlauf, dem Erreichen der Playoffs sowie weiterer Faktoren ab.

Hallenbesichtigung

komme soeben aus “der” Halle, in der das Benefiz Basketball-Turnier vom 12.9.-14.9.14 stattfinden wird-die Abmessungen zwischen den Brettern passen ebenso wie die Gesamtlänge und die Gesamtbreite,der Abstand der Freiwurflinie und der 3 Punktelinie stimmen-die Ringhöhe beträgt 3,05 m-die Linien sind rutschfest und die Bretter nicht aus Glas,ausserdem brauche ich auch nicht(kostenlos) die Umkleidekabinen anzustreichen-da bereits ein Parkettboden liegt,ist auch kein Ausleihen nötig(Einsparung von Kosten)-das Turnier “darf” wieder Benefizturnier heissen und muss nicht zwanghaft nach dem Willen(es hatte eine Abstimmung darüber gegeben,welche auch im Protokoll festgehalten wurde) “profilneurotisch” und von den Verursachen “Charity Cup” heissen-diese Selbstdarsteller(diejenigen die ich meine,wissen wen ich meine) benötigten auch hochexklusive Flyer und Programmhefte,die lediglich das Turnierbudget zugunsten “derer” Taschen,belastet haben-Haftung Keine-Essenswaren,Getränke wurden ebenso unüberschaubar (ohne mein Wissen und Einverständnis)bestellt und teilweise hinterher ungebraucht der Deponie zugeführt-ich könnte über diese Personen und die Missetaten eiinen Roman schreiben?-werde das jedoch nicht umsetzen da ICH und zwar ganz alleine,weil ich ja schon gross bin,ALLES alleine zu haften hatte-nach den vielen,vielen Anfragen was denn da los gewesen sei,sah ich mich allerdings quasi gezwungen mal ein paar “Anekdötchen” ze verzälle-ICH habe Manches daraus gelernt und mache es so wie in den ersten 10Jahren wieder nach alter Väter Sitte quasi ALLEIN-ich bitte nur diejenigen umgehend Negativreklame im Bereich vonTeams,Spielern,Verantwortlichen und meiner Familie zu unterlassen -ich würde nur sehr “ungerne” die strafrechtliche Relevanz solcher “Erzählungen aus Grimms Märchen” überprüfen lassen-Danke für Eure damalige Unterstützung,die sehr bitter aber auch lehrreich war-ICH sehe nach vorne-

Das Turnier nimmt Form an

Das Turnier 2014 nimmt langsam Gestalt an-4 Teams haben Verträge unterschrieben-Hallensprecher,Kampf-und Schiedsgericht sind bereits geordert-der Sportlerball am Sa,den 13.9.14 ist über Sponsoren gesichert-Prominenz aus Sport,Politik und Wirtschaft wird sich ein Stelldichein geben-in den den nächsten 4 Wochen entscheidet sich ob wir an 3 Tagen mit 6 Teams oder an 2 Tagen mit 4 Teams spielen werden?-spätestens zum Ende der regular season.

Ab sofort können Turnierkarten bzw Tageskarten im Vorverkauf erworben werden-für alle 9 Spiele wird die Turnierkarte 35,00Euro kosten-eine Tageskarte wird 13,00Euro kosten-es wird Ermässigungen für Jugendliche und Studenten von 20% geben(Vorlage von Studenten-,Schülerausweise)-bitte bedenkt,dass der Erlös “einem guten Zweck” zur Verfügung kommt-im Jahr 2014 wird es “Nachbar in Not” sein-

Am Samstagabend wird es einen Sportlerball geben;die Kosten hierfür werden kurzfristig ermittelt und auf fb,auf meiner fb-Basketballseite,unter hanswitsch.de und unserer Basketballseite www.hanswitsch-basketball-de.webnode.com angezeigt-an dem Abend wird es Ehrengäste aud dem Deutschen Bundestag,aus dem Land RLP,aus der Wirtschaft,aus Funk und Fernsehen,Filmschauspieler/-innen und natürlich jede Menge ehemaliger Basketballprofis,den Spielern,Trainern und Managern der teilnehmenden Mannschaften,ehemalige Fussballweltmeister haben Ihr Kommen eneso zugesagt,wie viele weitere Persönlichkeiten
Ich/Wir werde/werden ab sofort in unregelmässigen Abständen Teams und Prominenten Namen benennen

Kontaktdaten für Vorbestellungen: o179-5874523 oder 0170-8743088 oder 02641-78314 oder Fax 02641-201864 oder hanswitsch@aol.com

TV-Übertragung

Alle Spiele des Turniers werden auf RheinAhrTv übertragen. Als Dank für die Übertragung der 3 Tage des Benefiz Basketballturniers 2014 in Bad Neuenahr-Ahrweiler wird RheinAhrTv auf den Plakaten abgedruckt.

Auslosung

Am Montag dem 16.06.2014 findet die Auslosung für das Basketballturnier 2014 statt. Die Ausstrahlung der Auslosung erfolgt über RheinAhrTv.

Heute hat bereits das 2.Team zugesagt. Das Kampfgericht, sowie das Schiedsgericht sind ebenso geordert. Die Sporthalle der Kreisverwaltung Ahrweiler wird speziell für das Turnier generalsaniert. Der Boden ist aus Parkett, auch der Rest der Halle wird auf die richtige Maße gebracht. Der Erlös geht an “Nachbar in Not”.

Ein besonderer Dank geht zu diesem frühen Zeitpunkt bereits an Herrn Schmickler, der sich an 1. Linie um die Organisation rund um die Sporthalle kümmert.

Kapitän King: “Bringt eure Drachen-Stimmung mit!”

Zum ersten Mal in dieser Saison haben die Artland Dragons drei Beko BBL-Niederlagen in Folge hinnehmen müssen. Das nagt nicht nur am Team und den Trainern, sondern auch an den Dragons-Fans.

Seit Mitte April hat die Mannschaft von Dragons-Headcoach Tyron McCoy mit Verletzungssorgen zu kämpfen. „Die Ausfälle von Brandon Thomas und Bastian Doreth, sowie die Rückkehr von Guido Grünheid verändern die Rollen der einzelnen Spieler. Sich darauf einzustellen, braucht Zeit“, sagte McCoy nach dem Spiel bei ratiopharm ulm am gestrigen Sonntag. Umso mehr braucht das Team in dieser Zeit die Unterstützung seiner Fans.

Auf der langen Busfahrt von Ulm zurück nach Quakenbrück hat Dragons-Kapitän Anthony King sich an das Dragons-Office-Team gewendet. Denn auch die Mannschaft spürt, dass die Stimmung in der Artland Arena gegen Bonn eine andere war, als beim Derby gegen Oldenburg oder bei den Erfolgen gegen Berlin und Bamberg. Die Mannschaft will am kommenden Donnerstag, 1. Mai, gegen den Mitteldeutschen BC alles daransetzen, den siebten Tabellenplatz zu verteidigen und mit etwas Glück vielleicht sogar noch Sechster zu werden – auch mit Hilfe der Dragons-Fans. Darum schrieb der 29-jährige US-Center aus dem Bus die folgenden Zeilen für die Anhänger:

„Dear Dragonmaniacs, it’s the last game of the season right before the playoffs. We have had our ups and downs through the season, but we have fought regardless of who suits up. We are encouraging the entire arena to bring your noise makers, your speakers, jerseys, hard hats and – most of all – dragon spirit for the last home game and for the playoffs. It does not matter who we may play, because we have proven that with your support we have accomplished wins that others thought were impossible. The playoffs are around the corner, so bring your best spirit and leave the arena quietness at home, because we are a team and this is DRAGONMANIA! – 6 -“

Übersetzung ins Deutsche:

„Liebe Dragonmaniacs, es ist das letzte Spiel der Saison, direkt vor den Playoffs. Wir hatten über die Saison hinweg unsere Höhen und Tiefen, aber wir haben immer gekämpft, egal wer auf dem Parkett stand. Wir ermuntern die ganze Arena ihre Krachmacher, Lautsprecher, Trikots, Schutzhelme und – vor allem – ihre Drachen-Stimmung zum letzten Heimspiel und zu den Playoffs mitzubringen. Es ist egal, wer unser Gegner wird, weil wir bewiesen haben, dass wir mit eurer Unterstützung Siege geschafft haben, von denen andere dachten sie seien unmöglich. Die Playoffs stehen direkt vor der Tür, bringt deshalb eure beste Stimmung mit und lasst die Arena-Stille zu Hause, weil wir ein Team sind und das hier DRAGONMANIA ist! – 6 -“

http://www.artland-dragons.de/saison/news/news-detail/article/kapitaen-king-bringt-eure-drachen-stimmung-mit.htm

Dragons verlieren knapp in Ulm

Die Artland Dragons haben die Serie gegen ratiopharm ulm nicht beenden können. Die Mannschaft von Dragons-Headcoach Tyron McCoy verlor bei den Schwaben in der mit 6.000 Zuschauern ausverkauften ratiopharm arena am Sonntagabend knapp 73:75 (35:35).

Nach einem schlechten Start fingen sich die Gäste aus Quakenbrück schnell und gingen im zweiten Abschnitt erstmals in Führung (17:15). Aber die Ulmer waren den Dragons vor allem bei den Rebounds überlegen, so dass sie in der 38. Minute mit acht Punkten in Front gingen (66:74). Die „Drachen“ gaben nicht auf und kämpften sich noch einmal heran (73:74), schafften es aber nicht mehr, die Partie zu drehen. Bester Dragons-Punkte­sammler war Antonio Graves mit 18 Zählern. Für Ulm traf Will Clyburn am häufigsten (17).

Die Dragons, die wieder auf Brandon Thomas (Sprunggelenksverletzung) und Bastian Doreth (Rückenprobleme) verzichten mussten, verschliefen den Start ins Spiel und gerieten 2:9 in Rückstand, weil sie die Ulmer immer wieder zu Offensiv-Rebounds und zweiten Chancen kommen ließen. Nach McCoys Auszeit lief es besser für die Quakenbrücker, die in der 5. Minute durch Kenny Frease auf 7:11 herankamen. Edgar Sosa sorgte dafür, dass der Ulmer Vorsprung wieder auf sechs Punkte anwuchs (9:15), doch Frease und Mustafa Abdul-Hamid stellten den 14:15-Viertelendstand her.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts waren die „Drachen“ dann hellwach. Chad Topper erzielte die erste Dragons-Führung der Partie per Dreier (17:15), Chris Hoffmann und wieder Topper bauten den Vorsprung auf 22:15 aus (12.). Ein unsportliches Foul von Guido Grünheid an dem von seinen Knieproblemen genesen Daniel Theis brachte die schwäbischen Gastgeber auf 24:23 heran (14.). Der zum besten Nachwuchsspieler der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) gekürte Ulmer war in diesem Viertel fast allein dafür verantwortlich, dass die Partie eng blieb, leistete sich aber auch ein unsportliches Foul an Frease. In der 16. Minute brachte zuerst Ex-Drache Adam Hess die Süddeutschen 27:30 in Front, dann traf Theis durch fünf Punkte in Folge zum 35:30. Doch Lawrence Hill hatte auf Dragons-Seite die passende Antwort und glich vor der Halbzeitpause zum 35:35 aus.

Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Spielern von Ex-Dragons-Headcoach Thorsten Leibenath einen kleinen Vorteil. Keaton Nankivil ließ den Quakenbrücker Rückstand auf fünf Punkte anwachsen (38:43/23.), doch Graves und Topper hielten die „Drachen“ durch ihre Dreier im Spiel (44:45/25.). Der Vorgang wiederholte sich: Ulm zog auf fünf Punkte davon (44:49), die Dragons kamen wieder auf einen heran (50:51). Insgesamt leistete sich die McCoy-Truppe im dritten Abschnitt aber zu viele Ballverluste und ging mit einem 50:55-Rückstand ins Schlussviertel.

Im letzten Abschnitt liefen die Dragons dem Rückstand hinterher. Nachdem Theis diesen auf 52:59 erhöht hatte, kämpften sich die Gäste aus Norddeutschland durch Topper, Graves und David Holston auf 59:61 heran (34.). Aber wieder waren es die Ulmer Offensiv-Rebounds, die den Quakenbrückern die Chance raubten, wieder in Führung zu gehen. Im Gegenteil: In der 38. Minute sah Ulm nach einen Korb von Nankivil zum 66:74 schon wie der sichere Sieger aus, aber auch dieses Mal gaben die Gäste noch nicht auf. Angeführt von Graves verkürzten die Norddeutschen auf 73:74. Die „Drachen“ hatten am Ende beim Stand von 73:75 den letzten Wurf, doch Holstons Dreier-Versuch wurde von Matt Howard geblockt, so dass die Ulmer das Parkett als Sieger verließen und sich an den Dragons vorbei auf den sechsten Tabellenplatz schoben. Diesen kann sich die McCoy-Truppe am kommenden Donnerstag zurückholen, allerdings nur bei einem Sieg gegen den Mitteldeutschen BC und einer gleichzeitigen Niederlage der Ulmer in Trier.

Stimmen zum Spiel:

Tyron McCoy (Headcoach Artland Dragons): „Der Hauptgrund, warum wir dieses Spiel verloren haben, waren die Offensiv-Rebounds. Man darf einer Mannschaft wie Ulm nicht so viele zweite Chancen geben. Aber mein Team hat Charakter bewiesen und nicht aufgegeben, auch nicht, als es schon mit acht Punkten gut zwei Minuten vor dem Ende zurücklag. Trotzdem war es eine Steigerung zu unserem Spiel gegen Bonn. Das Team war besser darauf eingestellt, ohne Brandon Thomas und Bastian Doreth zu spielen. Außerdem gewöhnt es sich wieder daran, mit Guido Grünheid zu spielen. Solche Dinge verändern jedes Mal die Rollen der anderen Spieler und bringt sie aus dem Rhythmus. So war es schon die ganze Saison. So etwas braucht einfach Zeit.“

Thorsten Leibenath (Headcoach ratiopharm ulm): „Wir haben heute im Offensiv-Rebound eine starke Leistung gezeigt, die unsere durchschnittliche Leistung von außen kompensiert hat. Es war nicht unser bester Wurftag. Einige Würfe sind nicht reingegangen, doch wir haben permanent das offensive Brett attackiert. Gepaart mit wenigen eigenen Ballverlusten und einer guten Defense-Leistung, bei der wir den Gegner zum Shotclock-Ende zu schwierigen Würfen und zu Turnovers gezwungen haben, war das der Schlüssel zum Sieg. Ein, zwei Quakenbrücker Dreier zu viel waren so auch zu kompen­sieren. Ich bin sehr glücklich über den Sieg gegen dieses sehr gut gecoachte Team.?“

ratiopharm ulm – Artland Dragons  75:73 (35:35)

Die Viertel im Überblick: 15:14, 20:21, 20:15, 20:23     

Zuschauer: 6.000 (ausverkauft)

Artland Dragons: Abdul-Hamid (6 Punkte/2 Dreier), King (4), Hoffmann (5/1), Njei, Holston (4, 6 Assists), Grünheid (2), Graves (18/4), Hill (10/2, 7 Rebounds), Frease (7), Topper (17/5), Wenzl.

ratiopharm ulm: Günther (1, 5 Assists), Theis (15/1), Sosa (2), Maier (n.e.), Ware, Hess (14/2), Clyburn (17/1, 9 Rebounds), Howard (15), Schwethelm (3/1), Plaisted, Nankivil (8).

http://www.artland-dragons.de/saison/news/news-detail/article/dragons-verlieren-knapp-in-ulm.html

Ludwigsburg sichert sich den letzten Playoff-Platz

Am vorletzten Spieltag der Beko Basketball Bundesliga ist die Entscheidung über die Qualifikation für die Meisterrunde gefallen. Mit einem 90:71 (49:41) über Phoenix Hagen holten sich die MHP RIESEN Ludwigsburg verdient den letzten freien Platz für die Playoffs. 4.056 Zuschauer in der MHP Arena sahen einen souveränen Auftritt ihrer Mannschaft.

Ludwigsburg eröffnete das Spiel aus der Distanz. Shawn Huff, Keaton Grant und Coby Karl trafen jeweils ihre ersten Versuche. 13:4 stand es nach vier Minuten. Es sollte eine Stärke der Gastgeber bleiben, sehr variabel zu spielen. Sie trafen konstant gut von der Dreierlinie, attackierten aber auch immer wieder aggressiv den Korb. Letzteres konnte Phoenix mit zunehmender Zeit im ersten Viertel kaum mehr kontrollieren. Es waren die hohe physische Präsenz und die starken Wurfquoten, die Ludwigsburg auf 30:16 enteilen ließen, als Keaton Grant aus der Distanz traf (11.).

Die Feuervögel fanden jetzt besser ihre offensive Ordnung. Weil von außen nichts ging, kämpften sich die Hagener über Penetration und Freiwürfe wieder ins Spiel. Keith Ramseys Dunking mit Foul brachte Phoenix auf 32:25 heran (14.). Die Partie war jetzt gutklassig, schnell und attraktiv. Hagen hatte die Sache wieder besser im Griff und verkürzte durch Bernd Kruels Sprungwurf auf 40:35 (17.). Mit etwas mehr Konzentration hätte das Halbzeitergebnis besser aussehen können, als es das 49:41 für Ludwigsburg aussagt. Insbesondere die sechs Dreier (bei zehn Versuchen) der Mannschaft von John Patrick fielen aber in den richtigen Momenten.

Auch aufgrund der hohen Foulbelastung – David Bell, Keith Ramsey und Fabian Bleck waren bereits mit drei persönlichen Vergehen belastet – stellte Ingo Freyer nach der Pause auf eine Zonenverteidigung um. Bell jedoch kassierte alsbald sein 4. Foul (22.) und wurde von Ingo Freyer auf die Bank beordert. Ein echter Nachteil für die Organisation des Hagener Spiels. Mit Center Patrick Flomo hatte Ludwigsburg einen Spieler, der hoch motiviert wirkte und zum Alleinherrscher unter den Körben avancierte. Ebenfalls auffällig: Guard Cody Karl, in der Hinrunde noch nicht im Kader der RIESEN, gibt dem Team mit seiner Präsenz und seiner Vielseitigkeit eine ganz andere Dimension.

Dreier von Calvin Harris und Keaton Grant zum 61:45 stellten dann die Weichen für Ludwigsburg endgültig in Richtung Playoffs. Ingo Freyer versuchte nun, mit dem foulbelasteten David Bell und Niklas Geske wieder etwas mehr Kontrolle zu bekommen. Ludwigsburg aber wirkte zu jedem Zeitpunkt gedankenschnell und entschlossen. Das erfahrene Team kam mit der Hagener Ball-Raum-Verteidigung nach und nach besser zurecht und führte nach 30 Minuten mit 70:52.

Freyer setzte auf eine kleine Formation, um aus der Distanz noch einmal Wirkungstreffer zu landen. Näher als bis auf 74:61 brachte das Phoenix aber nicht mehr heran (33.). Kraft und Konzentration ließen langsam nach bei den Feuervögeln. Fabian Bleck, Moritz Krume und Niklas Geske beendeten die Partie an der Seite von Larry Gordon und David Bell. Sie machten ihre Sache gut, doch das Spiel war längst entschieden. Mit 90:71 gewannen die Ludwigsburger verdient und sicherten sich so den letzten verfügbaren Playoff-Platz.

Neben den besseren Wurfquoten waren es vor allem die große Routine, Aggressivität und die Physis, die Ludwigsburg auszeichneten. Damit kauften die RIESEN den Feuervögeln letztlich souverän den Schneid ab – auch, weil sie mit Karl, Grant und Flomo die herausragenden Akteure aufgeboten haben.

Trainerstimmen:

John Patrick: „Ich bin sehr stolz darauf, dass wir es geschafft haben nach einer Saison mit vielen Ups and Downs jetzt im April unseren besten Basketball zu zeigen. Meine Spieler sind immer positiv geblieben und wir haben eine großartige Teamchemie in der Mannschaft, das waren auf jeden Fall zwei ganz wichtige Faktoren. Heute hatten wir außerdem einen überragenden Patrick Flomo in unseren Reihen, während Coby Karl und Michael Stockton das Team wieder hervorragend geführt haben. Jetzt freuen wir uns auf die tolle Chance in den Playoffs.“

Ingo Freyer: „Ludwigsburg ist heute mit dem Publikum im Rücken besser ins Spiel gekommen und hatte viel Energie, der entscheidende Break kam jedoch erst im 3. Viertel, als wir leider zu unkonzentriert waren. Letztendlich kann ich Ludwigsburg aber nur gratulieren. Sie haben mit Coby Karl einen der besten Spieler der Liga in ihren Reihen und sie haben sich die Playoff-Qualifikation als Team redlich verdient.”

MHP RIESEN Ludwigsburg: Grant (20/4), Karl (17/3, 10 Reb., 6 Ass.), Flomo (17, 4 BS), Huff (10/1), Harris (9/1), Stojic (7), Stockton (6, 6 Ass.), McGhee (4), Tomaszek, Koch.

Phoenix Hagen: Bell (15/1), Gordon (14/2, 9 Reb.), Dorris (8/1), Kruel (6), Ramsey (5), Dugat (5), Khartchenkov (5/1), Gregory (4), Bleck (4), Krume (4), Wendt (1), Geske.

Zuschauer: 4.056

Stationen: 13:7 (5.), 27:16 (10.),  37:30 (15.), 49:41 (20.), 61:45 (25.), 70:52 (30.), 82:65 (35.), 90:71 (40.).

Fotos: Sebastian Sendlak

Boxscore | Bildergalerie

http://phoenix-hagen.de/index.php?id=109&tx_ttnews[tt_news]=1494&cHash=9d3b431a9a059b13d7882b6c07e2a445

Platz 5 gesichert! Playoffs gegen Oldenburg

Telekom Baskets Bonn – NYP Braunschweig 81:77 (21:20, 27:20, 17:22, 16:15)

5.600 Zuschauer im Telekom Dome / Eugene Lawrence mit starkem Double-Double (11 Punkte, 11 Assists) / Hightlight-Dunks von McLean, Gaffney und Brooks im dritten Viertel / Kommenden Donnerstag (1.5., 15:00 Uhr) Hauptrundenabschluss bei den Brose Baskets / Viertelfinale gegen die EWE Baskets Oldenburg

Die Telekom Baskets Bonn werden die Hauptrunde der Beko Basketball Bundesliga auf Platz 5 abschließen. Einen Spieltag vor der letzten Begegnung (Do., 01.05.14 bei den Brose Baskets) steht bereits fest, dass das Team von Headcoach Mathias Fischer seine Platzierung nicht mehr verschlechtern kann.

Die Baskets treffen im Viertelfinale – wie schon in der vergangenen Saison – auf den Tabellenvierten, die EWE Baskets Oldenburg. Das erste Spiel der Viertelfinalserie „Best-of-Five“ findet am 10.05.2014 in Oldenburg statt, Spiel zwei am 13.05.2014 um 19:30 Uhr im Telekom Dome. Am 15.05.2014 treffen sich beide Teams wieder in Norddeutschland. Sollte es zu einem vierten oder fünften Spiel kommen, würden diese am 17./18. und 20./21. Mai ausgetragen. Der Vorverkauf für das Heimspiel in Bonn am 13.05.2014 startet am Freitag, 02.05.2014 um 12:00 Uhr.

In den Anfangsminuten tasteten sich die Mannschaften zunächst an beiden Ende des Feldes gegenseitig ab. Bonn suchte nach einer Möglichkeit, die gut sortierte Verteidigung der Phantoms zu knacken. Braunschweig indes tat sich gegen die lange Baskets-Garde schwer (7:8, 5. Minute). Erst zwei Dreier durch David McCray und Ryan Brooks sorgten bei den Hausherren für etwas Schwung und einen Umschwung des Momentums (21:20, 10. Minute).

Hatten sich die ersten zehn Minuten besonders durch die defensive Intensität ausgezeichnet, kamen Freunde des gepflegten Offensiv-Basketballs spätestens ab dem zweiten Viertel voll auf ihre Kosten. Drei Dreier – eingestreut durch Eugene Lawrence, Benas Veikalas sowie Steve Wachalski – und ein massiver Alley-Oop-Dunk von Jamel McLean waren essentieller Kernbestandteil eines Bonner 12:0-Laufs, den Gästetrainer Raoul Korner nicht einmal durch eine Auszeit stoppen konnte (36:29, 15. Minute). Zwischenzeitlich schraubte Andrej Mangold, zum Spielverlauf passend von „Downtown“, den Vorsprung in den zweistelligen Bereich (46:35, 19. Minute), ehe Braunschweig pünktlich zur Pause verkürzte (48:40, 20. Minute).

Nach dem Seitenwechsel machten sich die Okerstädter in Windeseile daran, die Differenz abzuarbeiten (49:48, 23. Minute). Die Baskets antworten aus der Distanz durch Benas Veikalas, aber auch Jamel McLean und Tony Gaffney brachten mit zwei sehenswerten Dunks das Publikum in Stimmung – und die Phantoms wieder auf Distanz (60:53, 26. Minute). Das absolute Highlight jedoch war Ryan Brooks vorbehalten, der nach hohem Anspiel von Veikalas einen Alley-Oop über den verteidigenden Aaron Doornekamp einschlagen ließ, dass es die 5.600 Zuschauer im Telekom Dome förmlich von den Sitzen riss. Da auf der Gegenseite allerdings Isaiah Swann im dritten Abschnitt allein 15 Zähler markierte, ging es mit nur geringem Vorsprung in den Schlussabschnitt (65:62, 30. Minute).

Im finalen Viertel besannen sich die Baskets wieder auf ihre defensiven Tugenden und stellten die Gäste damit mehrfach vor große Probleme, innerhalb der zur Verfügung stehenden 24 Sekunden abzuschließen (68:64, 35. Minute). Ein weiterer Veikalas-Dreier, der mit insgesamt 19 Punkten erneut Topscorer wurde, sowie zwei erfolgreiche Freiwürfe von Ryan Brooks stellten die Weichen zwei Minuten vor Ende langsam aber sicher auf Sieg (75:67, 38. Minute). In den letzten Sekunden musste Braunschweig taktisch foulen, doch Bonn ließ sich den Erfolg nicht mehr nehmen.

Telekom Baskets Bonn:

McCray (5/1 Dreier), Looby (2), Veikalas (19/3), Brooks (15/2), Mangold (5/1), Lawrence (11/1, 11 Assists), Koch (0), Gaffney (6, 9 Rebounds), Wachalski (3/1), McLean (15, 8 Rebounds), Blass (dnp)

New Yorker Phantoms Braunschweig:

Swann (24/5), Kulawick (9/3), Zazai (4), Visser (0), Nana (16), Florence (8/2), Doornekamp (5/1), Gertz (dnp), Wessels (dnp), Land (dnp), McElroy (11/2), Bogdanov (dnp)

Mathias Fischer (Headcoach Telekom Baskets Bonn):

„Wir haben am Freitag in Quakenbrück viel investiert, weswegen vor dem heutigen Spiel die Frage aufkam, wie viel Energie die Mannschaft noch hat. Einiges Spieler waren etwas angeschlagen, weswegen wir anders rotieren mussten – das haben die Spieler sehr gut umgesetzt. Nun gilt es, sich auf Oldenburg vorzubereiten und bereits am Donnerstag in Bamberg ein paar Sachen auszuprobieren, die uns in den Playoffs hoffentlich weiterhelfen.“

Benas Veikalas (#6 Telekom Baskets Bonn):

„Das war heute ein wichtiger Sieg für uns, um den fünften Tabellenplatz endgültig zu sichern – zumal es das letzte Heimspiel der regulären Saison war. Wir konnten uns am Ende auf unsere Verteidigung – die in den letzten Spielen stets der Schlüssel zum Erfolg war – verlassen, nachdem wir im dritten Viertel gerade beim Rebound etwas nachgelassen hatten.“

Raoul Korner (Trainer NYP Braunschweig):

„Es war eine harte, knappe Partie, bei der wir besonders in der ersten Halbzeit beim Pick-and-Roll viel zu passive in der Verteidigung waren. Bonn hat gut gereboundet, uns sind dafür einige Ballverluste unterlaufen, die so nicht hätten sein müssen – das hat sehr weh getan. Ich wünsche Bonn für die Playoffs viel Glück und bin mir sicher, dass sie dort eine gute Rolle spielen können.“

Isaiah Swann (#4 NYP Braunschweig):

„Es war ein spannendes, munteres Spiel, welches durch viel Kampf und Einsatz entschieden wurde. Im dritten Viertel ist es bei mir einfach gelaufen und ich konnte offensiv viel für uns bewegen – was im Endeffekt auch mein Job ist. Während des letzten Viertels hat Bonn uns dann vieles weggenommen, was uns den Rhythmus geraubt hat.“

Das nächste Heimspiel der Telekom Baskets Bonn

Di., 13. Mai 2014 – 19:30 Uhr – Beko BBL Playoffs ¼-Finale – Spiel 2
Telekom Baskets Bonn – EWE Baskets Oldenburg

Eintrittskarten für das Playoff-Viertelfinalspiel gegen Oldenburg gibt es ab Freitag, 2. Mai 2014, 12:00 Uhr an allen Eventim-Vorverkaufsstellen in Bonn, der Region und ganz Deutschland, per Telefon über die Ticket Hotline: 01806 – 992219 (0,20 € inkl. MwSt., pro Anruf, Mobilfunkpreise max. 0,60 € inkl. MwSt. pro Anruf) und rund um die Uhr im Baskets-Online-Ticketshop über das Internet: www.baskets.de/ticketshop

http://www.telekom-baskets-bonn.de

Telekom Baskets
81:77-Sieg gegen zähe Braunschweiger

BONN. Es dauerte nicht lange, da war das Tapeten-Transparent inmitten der Feierlichkeiten zerrissen. “Alle nach Oldenburg” stand da zu lesen, zwischen “nach” und “Oldenburg” versuchte der lachende Benas Veikalas, die Botschaft zusammenzuhalten.

Der Teamkapitän der Telekom Baskets hatte allen Grund zur Freude: Mit einem 81:77 (21:20, 27:20, 17:22, 16:15)-Erfolg gegen die NY Phantoms Braunschweig hatte sein Team soeben Platz fünf in der Abschlusstabelle gesichert – die beste Abschlussplatzierung für die Baskets seit der Saison 2009/10 (4.).

“Das war heute ein wichtiger Sieg für uns, um den fünften Tabellenplatz endgültig zu sichern – zumal es das letzte Heimspiel der regulären Saison war”, sagte Veikalas. “Wir konnten uns am Ende auf unsere Verteidigung – die in den letzten Spielen stets der Schlüssel zum Erfolg war – verlassen, nachdem wir im dritten Viertel gerade beim Rebound etwas nachgelassen hatten.”

Durch den Sieg des Tabellendritten Alba Berlin gegen Würzburg stand damit fest: Baskets-Gegner sind im Viertelfinale – wie im letzten Jahr – die EWE Baskets Oldenburg. Irgendjemand war offensichtlich sehr siegessicher und hatte die Tapete schon mal beschriftet.

Dabei hatten die Braunschweiger sich als Widerspenstige erwiesen, die erst im Schlussdurchgang wirklich gezähmt werden konnten. Bis dahin hatte vor allem Allstar-MVP Isaiah Swann bewiesen, wie treffsicher sein sternen-tätowierter Arm ist. Seine 24 Punkte, davon fünf Dreier, erlaubten den Phantoms lange, auf einen Auswärtssieg zu hoffen. Dass es für die Gäste um nichts mehr ging, sah man ihnen zu keiner Zeit der Partie an.

Aber: Swann machte es alleine, die Baskets im Team. Spielmacher Geno Lawrence hatte bereits zur Pause sieben Assists auf dem Konto, da standen bei den Phantomen fünf Korbvorlagen in der Statistik – zusammen. Wie schon in Quakenbrück waren die Bonner im Rebound aufmerksam und führten auch hier zur Pause haushoch (18:9). Angesichts von acht Punkten Rückstand zur Halbzeit schlug Phantoms-Coach Raoul Korner mit den Fäusten inzwischen wütend Löcher in die Luft seiner Coaching-Zone.

Auch nach dem Seitenwechsel ließ sich sein Team nicht abschütteln. Swann – wer sonst – hielt Braunschweig in Schlagdistanz. Zwei seiner Dreier und ein Korb von Immanuel McElroy bei nur einem Freiwurftreffer auf der Gegenseite durch Jamel McLean, und es stand nur noch 49:48 (23.). Veikalas per Dreier und abermals McLean konterten, ehe der zuvor unsanft und ohne Pfiff abgeräumte Tony Gaffney den Ball mit einem Ausrufezeichen zum 56:50 in den Korb stopfte.

Es blieb beim alten Muster: Swann, Swann und Swann punkteten weiter. Im Vorfeld hatte Baskets-Verteidigungsminister Andrej Mangold als Devise ausgegeben: “Wir sollten Swann keine 25 Punkte gestatten.” Das zumindest gelang. Es wurden 24. “Das hatte ich ein bisschen anders gedacht”, sagte Mangold hinterher, und das dennoch gute Ende ließ ihn lächeln. Mit dem 63:60 war für Swanns Punkte-Statistik Feierabend (29.).

Als es in den Schlussdurchgang ging, war es, als schalteten die Baskets in den Play-off-Modus. Das spürten auch die 5600 Zuschauer im Telekom Dome und schalteten ebenfalls einen Gang hoch. “Während des letzten Viertels hat Bonn uns dann vieles weggenommen, was uns den Rhythmus geraubt hat”, bekannte der Braunschweiger Alleinunterhalter Swann.

Am Donnerstag (15 Uhr) treten die Baskets zum Hauptrundenfinale in Bamberg an. “Bamberg hat Qualitäten, die Oldenburg auch hat”, sagt Fischer, “da können wir ein bisschen ausprobieren und uns weiter stabilisieren.” Es geht auch gegen den während der Saison nach Bamberg gewechselten Jared Jordan. “In Bamberg spielt unser ehemaliger Pointguard”, sagt Fischer, “ich denke, die Partie hat eine gewisse Brisanz.” Den Namen des ehemaligen Pointguards nimmt er nicht in den Mund. Das sagt einiges.
Statistik

Bonn: David McCray (6:56 Minuten) 5 Punkte/1 Dreier, Kurt Looby (11:52) 2, Benas Veikalas (31:54) 19/3, Ryan Brooks (26:37) 15/2, Andrej Mangold (17:51) 5/1, Eugene Lawrence (32:14) 11/1, Koch (4:28), Gaffney (27:17) 6, Wachalski (12:43) 3/1, McLean (28:08) 15.
Braunschweig: Swann 24/5, Kulawick 9/3, Zazai 4, Visser, Nana 16, Florence 8/2, Doornekamp5/1, McElroy 11/2.
Trefferquote: Bonn 48% (25/52), Braunschweig 47% (26/55); Dreierquote: Bonn 47% (9/19), Braunschweig 57% (13/23); Freiwurfquote: Bonn 76% (22/29), Braunschweig 75% (12/16); Rebounds: Bonn 36 (Bester: Gaffney 9), Braunschweig 24 (Bester Doornekamp 6); Assists: Bonn 19 (Bester: Lawrence 11), Braunschweig 12; Ballgewinne: Bonn 6, Braunschweig 11; Ballverluste: Bonn 15, Braunschweig 10; Fouls: Bonn 16, Braunschweig 22 (Swann 5).
Info

Die Baskets treffen im Viertelfinale – wie schon in der vergangenen Saison – auf Oldenburg. Das erste Spiel der Viertelfinalserie “Best-of-Five” findet am 10. Mai in Oldenburg statt, Spiel zwei am 13. Mai um 19.30 Uhr im Telekom Dome. Weiter geht es am 15. Mai (auswärts). Spiel vier und fünf würden am 18. und 21. Mai ausgetragen. Der Vorverkauf für das Heimspiel am 15. Mai startet am Freitag um 12 Uhr.

Weitere Informationen zu Baskets Bonn finden Sie im GA-Spezial.

Artikel vom 27.04.2014

Telekom Baskets: 81:77-Sieg gegen zähe Braunschweiger | GA-Bonn – Lesen Sie mehr auf:

http://www.general-anzeiger-bonn.de/sport/telekom-baskets/81-77-Sieg-gegen-zaehe-Braunschweiger-article1336650.html#plx952543256

Endspurt: Dragons treffen auf Bonn und Ulm

Endlich wieder zurück in der heimischen „Drachenhöhle“! Fast fünf Wochen mussten die Fans auf Heimspiele der Artland Dragons verzichten, am kommenden Freitag, 25. April, (19.30 Uhr) ist das Team nun wieder in Quakenbrück zu sehen.

Die Mannschaft von Dragons-Headcoach Tyron McCoy empfängt ihren direkten Tabellennachbarn, die Telekom Baskets Bonn. Nur zwei Tage später, am Sonntag, 27. April, (17 Uhr) bekommen es die „Drachen“ mit dem nächsten Beko BBL-Playoff-Team zu tun. Die Artländer reisen zu ihrem Angstgegner ratiopharm ulm, gegen den sie schon seit der Saison 2010/11 nicht mehr gewonnen haben. Die Partie können sich daheimgebliebene Dragons-Fans live im Internet anschauen unter beko-bbl.de, tv.sport1.de und basketball-ulm.com.

„Bonn steht absolut verdient in den Beko BBL-Playoffs“, sagt Dragons-Co-Trainer Martin Schiller über den nächsten Dragons-Gegner, der genauso wie die Quakenbrücker 19 Siege und zwölf Niederlagen auf dem Konto hat. Die Dragons holten davon zehn Siege in der heimischen Artland Arena (bei fünf Niederlagen), die Bonner zehn in fremden Hallen, wo sie nur fünfmal verloren. Derzeit steht die McCoy-Truppe vor den Rheinländern, weil sie das Hinspiel 71:64 für sich entschied.

Der effektivste Bonner Akteur aus dieser ersten Begegnung im Januar ist nun aber nicht mehr mit von der Partie. Aufbauspieler Jared Jordan (16 Punkte, drei Rebounds, acht Assists im Hinspiel) wechselte zu den Brose Baskets aus Bamberg. Für ihn holte Bonns Headcoach Mathias Fischer Eugene Lawrence an den Rhein. „Viele haben gedacht, dass Bonn nach dem Abgang von Jordan ins Straucheln geraten wird“, sagt Schiller. „Ich habe allergrößten Respekt davor, wie gut und schnell die Trainer und das Team Lawrence integriert haben.“ Statistisch steht der US-Guard seinem Vorgänger kaum nach: Der 27-Jährige erzielt im Schnitt 10,0 Punkte pro Spiel und kommt auf 5,9 Assists.

Neben Lawrence gibt es noch vier weitere Baskets-Akteure, die im Schnitt zweistellig punkten: Ryan Brooks (14,6), Jamel McLean (13,7), Benas Veikalas (13,3) und Tony Gaffney (11,0). Diese fünf Spieler sind durchschnittlich für 62,6 Zähler der insgesamt 79,6 Bonner Punkte pro Spiel zuständig und erhalten auch die meiste Spielzeit (keiner steht weniger als 27 Minuten auf dem Parkett). „Brooks gibt Bonn Punkte von der Bank. McLean ist als Forward, der auf der Center-Position spielt, bärenstark“, so Schiller. „Wir müssen versuchen, die Bonner vom Korb wegzuhalten und ihren Zug zum Korb unterbinden.“

Mindestens genauso schwer wie die Aufgabe gegen Bonn, wird das Duell bei den Ulmern. Seit Ex-Dragons-Trainer Thorsten Leibenath den Posten an der Seitenlinie der Schwaben übernahm, gelang den „Drachen“ kein Sieg mehr gegen den Vizemeister von 2012. Das letzte Mal in Ulm gewannen die Quakenbrücker am 15.10.2010. Das Leibenath-Team ist nach dem 92:74-Sieg gegen medi bayreuth gut drauf. In beeindruckender Weise kompensierten die Süddeutschen dabei die Ausfälle ihres Topscorers Cameron Long (12,1 Punkte pro Spiel) und von Nationalspieler Daniel Theis (8,1 Punkte/5,7 Rebounds pro Spiel), der am heutigen Mittwoch zum besten Nachwuchsspieler der Beko BBL gekürt wurde.

Neben Long punkten die beiden Aufbauspieler Per Günther (11,2) und Edgar Sosa (10,7) ebenfalls im Schnitt zweistellig, Matt Howard knapp darunter (9,8). Günther gibt die meisten direkten Korbvorlagen (4,4 Assists) und hat zusammen mit Philipp Schwethelm (43,4 Prozent), Sosa (41,2) und Keaton Nankivil (37,8) die beste Dreier-Trefferquote (41,7). Unter den Körben sind Trent Plaisted (6,0 Rebounds) und Howard (5,1) präsent.

Aufgrund des Doppelspieltages treten die Dragons die zweitlängste Auswärts­fahrt der Beko BBL-Saison am Samstag mit dem Flieger an und kehren nach der Partie am Sonntag mit dem Bus zurück nach Quakenbrück.

http://www.artland-dragons.de/saison/news/news-detail/article/endspurt-dragons-treffen-auf-bonn-und-ulm.html

 

Am Wochenende: Doppelspieltag für Phoenix Hagen

Im Endspurt der Hauptrunde in der Beko Basketball Bundesliga muss Phoenix Hagen am Wochenende gleich zweimal antreten. Am Freitag um 19.30 Uhr kommt ratiopharm ulm in die ENERVIE Arena. Am Sonntag um 17 Uhr reisen die Feuervögel zu den MHP RIESEN Ludwigsburg. Gespielt wird in der MHP Arena Ludwigsburg.

Es ist am Freitag vielleicht nicht nur das letzte Heimspiel der Hauptrunde für Phoenix Hagen, sondern das letzte Heimspiel der ganzen Saison. Nach der 71:92-Niederlage am Ostermontag in Oldenburg ist die Qualifikation für die Beko BBL Playoffs unwahrscheinlich geworden. Dennoch: Phoenix Hagen hat einmal mehr eine starke Saison abgeliefert. Trotz des überschaubaren Etats stehen bereits 14 Siege zu Buche. Abstiegsgefahr bestand eigentlich nie, stattdessen dürfen die Hagener am Ende sogar noch einmal an der Runde der besten acht Teams schnuppern. Für die Ulmer wird es indes weitergehen. Der klare 92:74-Sieg gegen Bayreuth brachte den Vizepokalsieger die sichere Qualifikation für die Playoffs. Für Ulm geht es jetzt darum, wie gut sie sich zwischen Platz fünf und acht platzieren.

Ulm ist eine sehr offensivstarke und auf allen Positionen gut besetzte Mannschaft. Beim Rebounding, insbesondere beim Offensivrebound, sind die Süddeutschen mit Center Trent Plaisted (6,1 Rebounds pro Spiel) sowie den Forwards Matt Howard (5,1), Will Clyburn (4,2) und Daniel Theis (5,7) herausragend. Mit durchschnittlich 37,4 Rebounds pro Partie liegt Ulm in dieser Kategorie nur hinter Vechta und München. Ein weiterer wichtiger Faktor ist Guard Cameron Long, mit 12,1 Punkten pro Spiel Ulms Top-Scorer.

Per Günther, Edgar Sosa und Cameron Long übernehmen die Verantwortung auf den kleinen Positionen. Mit Adam Hess, Will Clyburn und Philip Schwethelm stehen vielseitige Small Forwards zur Verfügung. Unter den Brettern teilen sich Daniel Theis, Matt Howard, Keaton Nankivil und Trent Plaisted die Minuten. Die tiefe Rotation wird möglich durch außergewöhnlich starke deutsche Spieler, darunter die Ex-Hagener Hess und Günther. Tommy Mason-Griffin, eigentlich als zweiter Point Guard neben Günther vorgesehen, fehlt hingegen seit September letzten Jahres wegen eines Achillessehnenrisses.

Neben Hess und Günther sind die Schwaben auch mit Daniel Theis, der zuletzt wegen Knieproblemen ausfiel, und Philipp Schwethelm auf den deutschen Positionen top besetzt. „Daniel Theis hat sich imponierend entwickelt. Er ist derzeit einer der besten deutschen Spieler überhaupt“, sagt Hagens Trainer Ingo Freyer, der auch für Per Günther lobende Worte findet: „Er hat sich inzwischen zum vielleicht  besten deutschen Aufbauspieler entwickelt.“

Auch in Ludwigsburg sind die Beko BBL Playoffs das dominierende Thema. Im letzten Jahr nur per Wildcard in der Liga geblieben, steht die Mannschaft von John Patrick jetzt kurz vor dem Einzug in die Runde der besten acht Teams. Drei Siege gegen Bremerhaven (82:76), Ulm (86:82) und Würzburg (77:62) ebneten in den vergangenen Tagen den Weg für die Qualifikation. Es ist eine typische John-Patrick-Mannschaft, auf die sich Phoenix Hagen einstellen muss. Die Guards dominieren das Spiel – und drei davon stehen eigentlich immer auf dem Feld. „Ludwigsburg hat eine Mannschaft mit guter Körpersprache, die sehr tough spielt“, sagt Ingo Freyer.

Keaton Grant, Coby Karl und Michael Stockton sind die auffälligsten Figuren und stehen jeweils über 30 Minuten auf dem Feld. Vierter Guard im Bunde ist Calvin Harris. Die kleine Flügelposition besetzen Shawn Huff, Mario Stojic und Tim Koch. Unter den Körben kommen der Ex-Bayreuther Gary McGhee, Patrick Flomo und Robert Tomaszek zum Einsatz. Power Forward Adam Waleskowski fällt dagegen aufgrund eines doppelten Bänderrisses im Sprunggelenk für den Rest der Saison aus.

Ludwigsburg spielt daheim wie auswärts eine recht konstante Saison. Mit Keaton Grant (16,4 Punkte – ligaweit Platz 3) haben die erfahrenen RIESEN einen der herausragenden Scorer der Beko BBL in ihren Reihen. Das Team geht aggressiv zum Offensivrebound und punktet viel aus der Nahdistanz. Der Partie gegen Hagen kommt für Ludwigsburg womöglich eine besondere Rolle bei, wenn es um die Verteidigung von Platz 8 geht. Das Team muss nämlich noch bei den Bayern und in Oldenburg antreten – das sind bestimmt keine Selbstläufer. „Aber am liebsten hätten wir selbst natürlich noch drei Endspiele um die Playoffs“, so Freyer.

http://phoenix-hagen.de/index.php?id=109&tx_ttnews[tt_news]=1492&cHash=a81c1c4f3caa63ba737149c630da4440

Telekom Baskets Bonn am Freitag zu Gast in Quakenbrück

Drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde in der Beko Basketball Bundesliga haben die Telekom Baskets Bonn ihr Playoff-Ticket bereits vorzeitig gelöst. Auf welcher Platzierung die Runde der letzten Acht in Angriff genommen wird, entscheidet sich jedoch erst in den nächsten Tagen.

Als derzeit Sechster der Tabelle schielen die Baskets dabei durchaus noch auf Platz fünf, der momentan von den punktgleichen Artland Dragons besetzt wird. Die Niedersachsen konnten im Januar das Hinspiel mit 71:64 nach dramatischer Schlussphase im Telekom Dome gewinnen. Am Freitag, 25.04.2014 (19:30 Uhr, Baskets FanRadio), kommt es nun in der Artland Arena Quakenbrück zur Revanche. Nur zwei Tage später wartet schon der nächste Gegner auf das Team von Headcoach Mathias Fischer. Am Sonntag, 27.04.2014, sind die New Yorker Phantoms Braunschweig beim letzten Heimspiel der Punktehauptrunde zu Gast auf dem Hardtberg (Tickets noch überall im Vorverkauf oder unter www.baskets.de/ticketshop).

Beim Hinspiel gegen Quakenbrück war Pointguard David Holston mit 17 Punkten bester Scorer der Dragons. In der Saison ist der US-Amerikaner für starke 4,6 Assists und 11,7 Punkte gut. Der beste Scorer der Niedersachsen spielt jedoch auf der Centerposition. Anthony King macht im Durchschnitt 12,8 Punkte und führt auch bei den Rebounds (6,8) die Dragons-Statistik an. Ihm kaum nach steht Powerforward Lawrence Hill mit 6,7 Rebounds und 11,9 Punkten. Die Shootingguards Brandon Thomas und Antonio Graves komplettieren den gefährlichen Backcourt Quakenbrücks. In unguter Erinnerung aus dem Hinspiel ist den Bonner Fans auch noch Center Kenneth Frease, dem im Telekom Dome zwölf Punkte gelangen und der zu Collegezeiten Teamkollege von Jamel McLean an der Xavier University (Ohio) war.

Für die Artland Dragons ist das Spiel am Freitag das erste Heimspiel nach einer Serie von vier Auswärtsspielen. Zuletzt musste das Team von Coach Tyron McCoy bei ALBA Berlin antreten, wo es nach einem intensiven und kampfbetonten Spiel mit 75:89 verlor.

Die letzten drei Spiele der Artland Dragons:

20.04.14: ALBA Berlin vs. Artland Dragons 89:75
17.04.14: medi bayreuth vs. Artland Dragons 75:78
12.04.14: Walter Tigers Tübingen vs. Artland Dragons 104:64

Die letzten drei Spiele der Telekom Baskets Bonn:

21.04.14: Telekom Baskets Bonn vs. MBC 89:78
16.04.14: Telekom Baskets Bonn vs. EWE Baskets Oldenburg 84:79
11.04.14: ALBA Berlin vs. Telekom Baskets Bonn 93:67

Für Baskets Headcoach Mathias Fischer ist die Ausgangslage vor dem Spiel bei den Artland Dragons einfach: „Wir müssen gewinnen, um noch den fünften Tabellenplatz zu erreichen. In Qakenbrück ist es jedoch nie leicht. Die Halle ist klein, immer ausverkauft und es herrscht eine tolle Atmosphäre. Die Dragons sind ein starkes Team, besonders auch von der Drei-Punkte-Linie. Da müssen wir auf alles vorbereitet sein und sie zu schwierigen Würfen zwingen. Zudem gilt es, die starken Center inside zu kontollieren“.

Live aus der Artland Arena meldet sich am Freitag ab 19:15 Uhr wieder das Baskets FanRadio. Mehr unter www.baskets.de/fanradio.

Das nächste Heimspiel der Telekom Baskets Bonn

So., 27. April 2014 – 17:00 Uhr – Beko BBL
Telekom Baskets Bonn – New Yorker Phantoms Braunschweig (Beko BBL)

Eintrittskarten für die Heimspiele der Telekom Baskets Bonn gibt es an allen Eventim-Vorverkaufsstellen in Bonn, der Region und ganz Deutschland, per Telefon über die Ticket Hotline: 01806 – 992219 (0,20 € inkl. MwSt., pro Anruf, Mobilfunkpreise max. 0,60 € inkl. MwSt. pro Anruf) und rund um die Uhr im Baskets-Online-Ticketshop über das Internet:

http://www.telekom-baskets-bonn.de
erstellt am 24.04.2014

Telekom Baskets
Play-offs sind erreicht – jetzt wollen die Bonner mehr

Von Gerhard Mertens
BONN. Die besonders ausgelassene Stimmung nach dem 89:78-Sieg der Telekom Baskets Bonn am Sonntag gegen den Mitteldeutschen BC hatte zwei Gründe. Erstens sorgte natürlich der Einzug in die Play-off-Runde der Basketball-Bundesliga für Freude und Erleichterung bei Trainer Mathias Fischer, seiner Mannschaft und den Vereinsverantwortlichen.

Zweitens ist es erstmals nach drei Jahren wieder gelungen, das Saisonziel halbwegs komfortabel zu erreichen. Man erinnere sich an die vergangenen beiden Spielzeiten, als die Bonner erst mit einem Sieg am letzten Spieltag sicher sein konnten, in den erlauchten Kreis der besten acht Mannschaften vorzustoßen. 2010/2011 war man als Dreizehnter sogar kläglich am Saisonziel gescheitert.

“Wir sind ganz froh darüber, dass wir diesmal drei Spieltage früher als in den vergangenen Jahren die Play-offs geschafft haben”, erklärte Sportmanager Michael Wichterich. Natürlich sei es immer der Anspruch des Vereins, diese Hürde zu nehmen und habe schon Tradition, aber in einer immer stärker und ausgeglichener werdenden BBL “in 16 von 18 Bundesligajahren die Play-offs zu erreichen, ist schon außergewöhnlich, und darauf dürfen wir stolz sein”.

Nicht verhehlen wollte Wichterich in der Analyse, dass die Bilanz auch hätte besser ausfallen können. “Es war das eine oder andere Spiel dabei, das wir gerne anders gestaltet hätten”, sagte er, um gleich anzufügen: “Wenn man die nackten Zahlen betrachtet – bisher 19 Siege und zwölf Niederlagen -, ist das für uns eine sehr gute Bilanz.”

Die Baskets dürfen sich in dieser Auffassung bestätigt sehen, wenn man sich andere Clubs wie Ulm und die Artland Dragons ansieht, die bei ähnlichen oder sogar besseren Voraussetzungen ebenfalls einige Enttäuschungen verkraften mussten. Wichterich: “Das ist auch dem finanziellen Ranking in der Liga geschuldet. Viele Teams drängen in die Play-offs.” Bamberg und München sieht Wichterich aufgrund ihrer herausragenden individuellen Qualität als Ausnahmen, der Rest der Liga sei so eng zusammen, dass man auch gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion jederzeit verlieren könne. Wichterich: “Selbst Berlin hat zu Hause gegen Bremerhaven verloren.”

Sehr zufrieden mit dem vorzeitigen Play-off-Einzug ist man bei den Baskets auch wegen diverser personeller Widrigkeiten, die im Saisonverlauf auftraten. “Es gab drei Situationen, die für uns nicht ganz einfach waren. Die haben wir, meiner Meinung nach, gut gemeistert”, blickte Wichterich zurück.

Kurz vor Saisonbeginn hatten die Bonner mit Tony Gaffney einen ihrer Schlüsselspieler für einen Monat in die nordamerikanische Profiliga NBA abgeben müssen. Im Winter verließ Nachwuchscenter Enosch Wolf den Verein. Wichterich: “Das war sportlich sicherlich nicht so schwerwiegend.” Kurz vor der Wechselfrist Ende Februar entschloss man sich dann, den abwanderungswilligen Spielmacher Jared Jordan nach Bamberg wechseln zu lassen. Sowohl der zwischenzeitliche Ersatz für Gaffney, Donatas Zavackas, als auch der für Jordan, Eugene Lawrence, erwiesen sich als gute personelle Alternativen.

“Wir haben das alles gut gelöst, das heißt aber nicht, dass wir jetzt zufrieden sind”, blickt Wichterich voraus. Es ginge darum, noch Platz fünf zu erreichen. Wichterich: “Das können wir schaffen.”

Weitere Informationen zu Baskets Bonn finden Sie im GA-Spezial.

Artikel vom 23.04.2014

Telekom Baskets: Play-offs sind erreicht – jetzt wollen die Bonner mehr | GA-Bonn – Lesen Sie mehr auf:

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89:78-Sieg über den MBC – 16. Playoff-Teilnahme in 18 Jahren Bundesliga

Drei Spieltage vor dem Ende der Hauptrunde der Beko BBL haben die Telekom Baskets Bonn ein wichtiges Saisonziel erreicht. Durch ein 89:78 (31:25, 20:10, 14:19, 24:24) über den Mitteldeutschen BC steht der fünfmalige Deutsche Vizemeister zum 16. Mal in 18 Jahren Bundesliga in der Runde der besten Acht.

Grund für den vorzeitigen Einzug ins Viertelfinale um die Deutsche Basketball-Meisterschaft war ein über weite Strecken souveräner 89:78-Heimsieg über den Mitteldeutschen BC, dessen Playoff-Chancen durch die Niederlage im Telekom Dome auf ein Minimum gesunken ist. Besonders vor der Halbzeit drehten die Baskets in der Offensive auf und beeindruckten Fans und Gegner mit einer hohen Trefferquote von außen (sechs von elf Dreier) und guter Arbeit an den Brettern. Nur ganz zu Beginn lagen die „Wölfe“ vor knapp 5.100 Zuschauern im Telekom Dome dank zwei schnellen Dreiern mit 6:2 in Front, danach kamen die Hausherren immer besser ins Spiel und nach drei Minuten sorgte Tony Gaffneys Distanzwurf zum 9:7 für die erste Bonner Führung.

Der MBC zeigte sich zunächst wenig beeindruckt und hielt bis zur siebten Minute mit (21:19), fand jedoch im Laufe der nächsten Minuten kaum noch das richtige Mittel, um die Bonner Offense wirkungsvoll zu stoppen, die sich jetzt auf eine höchst effiziente Verteidigung stützen durfte. Hinzu kam das nötige Glück, als z.B. David McCray mit einem unmöglichen Buzzerbeater aus der eigenen Hälfte das erste Viertel per Dreier mit Brett beendete (31:25).
Wie gut die Bonner Defense zu diesem Zeitpunkt war, zeigte sich kurz darauf, als es fast vier Minuten dauerte, bis MBC-Spieler Marcus Hatten per Freiwurf die ersten Punkte im zweiten Durchgang für sein Team erzielen konnte. Da waren die Baskets bereits zweistellig auf 38:27 (15.) enteilt, nur eine Minute später betrug der Vorsprung schon 15 Punkte (42:29) und kurz vor der Halbzeit schraubte Tony Gaffney die Bonner Führung gar auf 51:32 (19.). Mit einem komfortablen 51:35 ging es wenig später in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich schnell, dass die Gäste nicht gewillt waren vorzeitig die Segel zu streichen. Unterstützt durch Nachlässigkeiten im Bonner Spiel gelang es den Wölfen, den Rückstand nach und nach zu verkürzen. Das Spiel der Baskets lief längst nicht mehr so rund, wie vor der Halbzeit und es war gegen Viertelende vor allem Ryan Brooks zu verdanken, dass der MBC nicht auf Schlagdistanz heran kam. Zwei eiskalte Halbdistanzwürfe des Bonner Guards in der 30. Minute zum 65:54 verschafften seinem Team wieder etwas Luft, nachdem es kurz zuvor nur noch mit sechs Punkten vorne lag (60:54, 28.).

Das Spiel der Baskets stabilisierte sich jetzt wieder. Bonn hatte mit Jamel McLean eine Bank am Brett, der nur durch Fouls gestoppt werden konnte und so 14 seiner insgesamt 20 Punkte an der Linie machte. Im zur Seite stand diesmal ein gut aufgelegter Kurt Looby, dem in 14 Minuten Spielzeit elf wichtige Punkte gelangen.
Ein 12:2-Lauf der Gastgeber bis zum 72:56 in der 34. Minute stellte die alten Verhältnisse wieder her. Dank einer geschlossenen Teamleistung, bei der alle zehn einsgesetzen Spieler zu Punkten kamen, geriet der wichtige Heimsieg und damit der vorzeitige Einzug in die Playoffs nicht mehr in Gefahr. Die Baskets hatten auf jeden Versuch der Gäste, den Rückstand nochmals aufzuholen die passende Antwort, siegten am Ende mit 89:78 und sichterten damit die 16. Playoff-Teilnahme in 18 Jahren Bundesliga.

Silvano Poropat (Coach MBC):

„Glückwunsch an Mathias Fischer und die Telekom Baskets Bonn zu diesem Sieg und zum Erreichen der Playoffs. Wir wissen, wie schwierig es ist die Playoffs zu erreichen. Das war ein verdienter Bonner Sieg. Mit unserer Offense war ich zufrieden, mit der Defense jedoch nicht. Wir haben es den Baskets in vielen Situationen auch sehr einfach gemacht. Besonders im zweiten Viertel waren wir nicht aufmerksam genug. Diese Fehler konnten wir am Ende nicht mehr aufholen. Wir konzentrieren uns jetzt auf die letzten Spiele und werden alles versuchen.“

Mathias Fischer (Coach Telekom Baskets Bonn):

„Das war wirklich kein leichtes Spiel für uns. Natürlich wollten wir die Playoffs schon heute klar machen aber der MBC ist ein gefährlicher Gegner und hat in den letzten Wochen tolle Spiele gezeigt. Ich bin daher sehr froh, dass wir diese Aufgabe gemeistert haben. Die erste Halbzeit war sehr gut, nach dem Seitenwechsel haben wir in einigen Situationen zu nachlässig agiert. Wir konnten jedoch in den entscheidenden Momenten die richtigen Reaktionen zeigen und haben so das Heft nie aus der Hand gegeben und sind jetzt sehr glücklich, schon drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde die Playoffs erreicht zu haben. Platz 5 ist für uns aus eigener Kraft noch möglich. Dies ist unser Ziel für die nächsten Spiele.“

Das nächste Heimspiel der Telekom Baskets Bonn

So., 27. April 2014 – 17:00 Uhr – Beko BBL

Telekom Baskets Bonn – New Yorker Phantoms Braunschweig (Beko BBL)

http://www.telekom-baskets-bonn.de
erstellt am 21.04.2014

Telekom Baskets  84:79 – Bonn schafft das Comeback gegen Oldenburg

BONN. In einer Partie, die an Dramatik kaum zu überbieten war, haben die Telekom Baskets Mittwochabend 84:79 (10:20, 17:19, 24:18, 23:17, 10:5) nach Verlängerung gegen die EWE Baskets Oldenburg gewonnen und ihre Position im Kampf um die Play-offs weiter verbessert.

Nach Spielende erlebten 5200 Zuschauer im Telekom Dome eine Premiere: Die gesamte Mannschaft wurde auf die Stehtribüne zu ihren treuen Fans gerufen – und sie folgte dem Ruf. Alle hatten es verdient, in mannschaftlicher Geschlossenheit hatten sie mit Willen und Kampfgeist das geschafft, worauf wohl nicht allzu viele gewettet hätten.

Mittendrin zwischen Fans und Spielern: Der glücklichste Mann in der Halle – Jamel McLean. Der gesperrte Center hatte es zum Schluss auf seinem Platz kaum noch ausgehalten: Er hatte gesehen, wie seine Kollegen lange einem hohen Rückstand hinterhergelaufen waren, sich nimmermüde herangearbeitet hatten, in der Schlussminute die erste Führung erzielt (Lawrence 71:70), den Konter gefangen und sich mit einem Freiwurf von Tony Gaffney in die Verlängerung gerettet hatten.

Da spielten sie mit aller Konsequenz weiter, wo sie im Schlussviertel aufgehört und ratlose Oldenburger zurückgelassen hatten.

Es punktete Ryan Brooks von der Freiwurflinie, es konterte der Gäste-Topscorer Paulding. Wieder Paulding, wieder Brooks, ein Steal von Steve Wachalski brachte Bonn den Vorteil und Veikalas, der nach langer Durststrecke sein Spiel wiedergefunden hatte, traf per Dreier zum 81:79 (44.) Da zeigte Gäste-Trainer Sebastian Machowski längst Anzeichen von Verzweiflung.

“Uns war ganz klar, dass wir am Rebound arbeiten müssen. Das ist uns gut gelungen und endlich haben wir mal die wichtigen Dreier getroffen”, sagte Baskets-Coach Mathias Fischer nach der Partie. “Ich muss die Mannschaft loben, aber Benas und Ryan hervorheben, die wichtige Würfe getroffen haben. Dieser Sieg zeigt, dass die Mannschaft einen tollen Charakter hat.”

Angeschlagene Gegner sind gefährlich – und ein Team ohne seinen aktuell besten Spieler ist wohl ein solches. Der nach seiner Tätlichkeit aus dem Spiel für eine Partie gesperrte McLean hatte zu Spielbeginn im Ausgang hinter der Baskets-Bank gestanden, seine Teamkameraden waren zu ihm gelaufen und hatten ihn abgeklatscht. Es war das unausgesprochene Abkommen: Wir spielen für Dich mit. Seinen Ausfall galt es zu kompensieren und die Baskets zeigten in der Startformation Lawrence, Mangold, Veikalas, Gaffney und Looby deutlich, dass sie sich genau das vorgenommen hatten. “Wir waren gut vorbereitet, haben nie aufgehört zu kämpfen und zum Schluss die richtigen Entscheidungen getroffen”, sagte Spielmacher Geno Lawrence.

Das Problem war zunächst: Oldenburg traf, Bonn nicht: Bei 0:8 nahm Baskets-Trainer Mathias Fischer die erste Auszeit, Rickey Paulding machte per Dreier gar das Oldenburger 11:0, ehe die Bonner Fans sich dank der ersten Baskets-Punkte durch Tony Gaffney setzen durften (6.).

Auch wenn der Oldenburger Vorsprung bis auf 15 Punkte anwuchs (16:31, 15.) – die Baskets gaben sich nie auf, erlaubten Oldenburg nicht das Gefühl eines sicheren Sieges.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Bonner weiter aggressiv, und jetzt fielen auch die Würfe. Und Machowskis Körpersprache zeigte früh, dass er befürchtete, wieder ohne Punkte aus Bonn abzureisen. Er sollte Recht behalten, denn das Spiel der Baskets hatte eine Eigendynamik entwickelt, der die Gäste nicht mehr standhalten konnten. Entsprechend enttäuscht war Oldenburgs Rickey Paulding: “Harte Niederlage für uns, eigentlich haben wir wirklich gut gespielt. Aber zum Schluss haben wir zu viele Fehler gemacht.”
Stimmen zum Spiel

Mathias Fischer (Trainer Telekom Baskets): „Dies war heute beileibe kein leichtes Spiel. Es ist uns erst nach der Pause gelungen, Oldenburg die Dreier wegzunehmen und sie dazu zu zwingen, sich anderer Optionen zu erarbeiten. Auf der anderen Seite haben sie uns immer wieder vor schwer zu lösende Aufgaben gestellt, und dennoch sind wir zurück gekommen – weil wir mit viel Moral an unsere Chancen und den Sieg geglaubt haben. Ich habe dem Team in der Halbzeit gesagt, dass mir die Energie und Leidenschaft fehlt, die es braucht, um solch ein Spiel zu gewinnen. Das hat die Mannschaft auch dank unseres tollen Publikum nach der Pause aufs Feld gebracht.

Sebastian Machowski (Trainer EWE Baskets): „Es war ein zum Ende hin spannendes Spiel, dass wir nie hätte verlieren dürfen. Die Niederlage ist die logische Konsequenz des vierten Viertels, in dem Bonn sich stark präsentiert hat. Uns ist es nicht gelungen, dauerhaft das Brett zu attackieren und so Freiwürfe zu generieren. So kurz vor den Playoffs ist so ein Spiel ungemein ärgerlich, wenngleich ich froh bin, dass wir Adam Chubb nach so langer Zeit vorsichtig und wohldosiert einsetzen konnten.“

Eugene Lawrence (#10 Telekom Baskets): „Oldenburg hat ein sehr, sehr gutes Spiel abgeliefert und uns in der ersten Halbzeit arg zugesetzt. Davon haben wir uns aber nicht demoralisieren lassen und in der Pause die richtigen taktischen Änderungen vorgenommen. Ab dem dritten Viertel ist es uns gelungen, Ryan Brooks und Benas Veikalas viel besser in Szene zu setzen. Gleichzeit haben wir Oldenburg immer wieder am Brett attackiert und letztlich von den so abgefallenen Freiwürfen profitiert.“

Rickey Paulding (#23 EWE Baskets): „Wir haben am Ende ein paar Fehler gemacht, die uns nicht hätten passieren dürfen und die dazu geführt haben, dass Bonn zurück in die Partie gekommen ist. Schon ab dem dritten Viertel hat Bonn es geschafft, seine Scorer besser einzusetzen und sich mit einigen schwierigen Würfen zusätzlich Selbstvertrauen geschaffen.“
Die Statistik

Telekom Baskets: McCray (7/1 Dreier), Looby (8, 7 Rebounds, 3 Blocks), Veikalas (17/5), Brooks (25/1), Mangold (0), Lawrence (12, 7 Assists), Koch (0), Gaffney (12/1, 2 Blocks), Wachalski (3/1), Mertz (dnp), Blass (dnp)
EWE Baskets: Kramer (6), Bahiense de Mello (0), Joyce (0), Wysocki (0), Chubb (11), Smeulders (10), Smit (0), Jenkins (17/4), Paulding (29/5), Freese (0), Aleksandrov (4), Neumann (2)

Weitere Informationen zu Baskets Bonn finden Sie im GA-Spezial.

Artikel vom 16.04.2014

Telekom Baskets: 84:79 – Bonn schafft das Comeback gegen Oldenburg | GA-Bonn – Lesen Sie mehr auf:

http://www.general-anzeiger-bonn.de/sport/telekom-baskets/84-79-Bonn-schafft-das-Comeback-gegen-Oldenburg-article1329475.html#plx2029042578

Dragons reisen zum “heißesten Team der Liga”

Vor dem nächsten Auswärtsspiel der Artland Dragons in der Beko Basketball Bundesliga (Beko BBL) ist Wiedergutmachung angesagt. Die Mannschaft von Dragons-Headcoach Tyron McCoy kam am vergangenen Wochenende bei den WALTER Tigers Tübingen unter die Räder, hat aber nicht viel Zeit über den Aussetzer nachzudenken.

Denn am kommenden Donnerstag, 17. April, treten die Quakenbrücker zur nächsten Partie im Kampf um die Beko BBL-Play-offs bei medi bayreuth an (19.30 Uhr, Oberfrankenhalle). „Bayreuth ist momentan die heißeste Mannschaft der Liga“, sagt Dragons-Co-Trainer Martin Schiller. „Das wird eine große Herausforderung.“

Die fränkischen Gastgeber haben sich durch sechs Siege aus den vergangenen sieben Spielen ein wenig Luft im Abstiegskampf verschafft, sind aber noch nicht ganz auf der sicheren Seite. Die Wende kam nach einem Trainerwechsel: Bayreuth beurlaubte Predrag Krunic Ende des vergangenen Jahres und holte Michael Koch, der in der Vorsaison noch bei den Telekom Baskets Bonn an der Seitenlinie stand. In Bayreuth kann Koch nun wieder mit seinen ehemaligen Bonner Spielern Kyle Weems (14,2 Punkte pro Spiel, 5,8 Rebounds) und Ronnie Burrell (11,7 Punkte, 4,5 Rebounds) zusammenarbeiten.

Ebenfalls großen Anteil an der Siegesserie der Franken hat der von Koch nach-verpflichtete D.J. Seeley. Der 24-jährige US-Guard steht zusammen mit Weems (33 Minuten) und Guard Kevin Hamilton (31 Minuten) im Schnitt die längste Zeit auf dem Parkett (31 Minuten) und kommt dabei auf 14,2 Punkte (46 Prozent Dreier-Trefferquote). Dreh- und Angelpunkt ist aber Aufbauspieler Hamilton, der im Schnitt auf 9,8 Punkte kommt, 5,3 Rebounds holt und 5,8 Assists gibt. „Bayreuth spielt mit einer kurzen Rotation, setzt nicht so viele Spieler ein. Darum müssen wir druckvoll spielen“, sagt Schiller.

Unter dem Korb bekommen es die großen Dragons-Spieler neben Burrell mit Center Brian Qvale zu tun. Der 2,10 Meter große US-Amerikaner erzielt im Schnitt 13,5 Punkte und holt die meisten Bayreuther Rebounds (6,0). „Bayreuth hat große Spieler wie Hamilton, Weems, Burrell und Qvale, die alle aufposten. Das müssen wir versuchen zu verhindern“, so Schiller. „Außerdem müssen wir Weems und Seeley gut individuell verteidigen.“

Für Entlastung der fünf Leistungsträger sorgen Beckham Wyrick und Philipp Heyden. Verzichten müssen die Franken nach eigenen Angaben auf ihren deutschen Guard Nicolai Simon (Handverletzung). Auch Ex-Drache Bryan Bailey steht immer noch auf der Verletztenliste und absolvierte bisher nur vier Saisonspiele.

Die Dragons starten am morgigen Mittwochvormittag nach Bayreuth und machen sich am Freitagmorgen von dort aus direkt auf den Weg nach Berlin. Dort treten die Quakenbrücker am Ostersonntag, 20. April, (20.15 Uhr, o2 World, live auf SPORT1) beim Pokalsieger ALBA BERLIN an.

http://www.artland-dragons.de/saison/news/news-detail/article/dragons-reisen-zum-heissesten-team-der-liga.html

Alles oder Nichts: RASTA muss gegen Tübingen unbedingt siegen!

Am Donnerstagabend (20 Uhr) empfängt RASTA Vechta die WALTER Tigers Tübingen zum Kellerduell in der Beko Basketball Bundesliga. Im mit 3.140 Zuschauern ausverkauften RASTA Dome trifft somit der 18. auf den 17. – Abstiegskampf pur.

Am 26. Oktober landete RASTA Vechta bei den WALTER Tigers Tübingen bereits den zweiten Auswärtssieg der Saison und in den Reihen des Sensationsaufsteigers machte man sich angesichts der zu diesem Zeitpunkt starken Auftritte berechtigte Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Knapp ein halbes Jahr nach dem 71:62-Erfolg in der Paul-Horn-Arena jedoch hat sich Ernüchterung bei den Südoldenburgern eingestellt. Nach jetzt zwölf Niederlagen in Serie steht RASTA mit 10:48 Punkten am Tabellenende der Beko Basketball Bundesliga.

Morgen Abend nun treffen die Vechtaer zum zweiten Mal in dieser Saison auf die mittlerweile direkt vor ihnen platzierten WALTER Tigers Tübingen. Von einem echten Rückspiel zu sprechen fällt angesichts der personellen Veränderungen in beiden Kadern schwer. Für RASTA liefen Ende Oktober nämlich noch Marcus Neal, Steven Esterkamp und Dylan Talley auf. Sie sind nun nicht mehr im Kader, dafür aber Brandon Bowman,  Will Conroy und der damals verletzte AJ Rudowitz sowie der ebenfalls nachverpflichtete Rashad Bishop. Auch bei den Gästen aus Baden-Württemberg sind neue Gesichter dabei. Mit Branislav Ratkovica hat Trainer Igor Perovic einen exzellenten Spielmacher gefunden sowie mit Daequan Cook einen weiteren exzellenten Dreierschützen. Anatoly Kashirov ist der dritte Neue im Bunde.

Mit nur 71,9 eigenen Punkten pro Partie sind die Tübinger in der Offensive vom Papier her zwar wenig durchschlagkräftig. Gefährlich aber kommen die Gäste von jenseits der Drei-Punkte-Linie daher. Bereits 236 Mal trafen sie diese langen Würfe. Besonders hervorgetan in dieser Kategorie haben sich Tübingens Top-Scorer John Wallace (59/142, 41,6 %) und Alex Harris (42/102, 41,2 %). Dass die zwei so oft in gute Wurfpositionen kommen, haben sie auch dem oben bereits erwähnten Branislav Ratkovica zu verdanken. Der Guard gehört mit 5,5 Vorlagen pro Spiel zu den besten Passgebern der Beko Basketball Bundesliga.

In der Tabelle haben die Tübinger RASTA schon vor Wochen überholt. Genau wie die Vechtaer aber brauchen sie unbedingt einen Sieg, um noch näher an den ersten Nichtabstiegsplatz zu kommen. Aleksandar Nadjfeji, Co-Trainer der WALTER Tigers und auch noch als Spieler für die Tübinger aktiv (17 Partien),  äußerte sich auf der vereinseigenen Homepage zum Kellerduell: „Uns erwartet im RASTA Dome eine tolle Kulisse und ein schweres Spiel. Vechta hat trotz ihren zwölf Niederlagen zuletzt sehr gut gespielt. Unser Fokus liegt speziell auf ihrem ‚Insidegame’, hier müssen wir unbedingt hellwach sein und den Kampf annehmen. Zudem sind sie vor allem vor heimischer Kulisse brandgefährlich. Wir müssen gut vorbereitet in diese Partie gehen und über 40 Minuten unsere beste Leistung im Angriff und in der Verteidigung abrufen. Gelingt uns dies, haben wir eine reelle Siegchance.”

Ihre beste Leistung müssen zweifelsohne auch die RASTAner abliefern, um endlich den Bann zu brechen und erstmals seit dem 11. Januar wieder ein Spiel in der Beko Basketball Bundesliga zu gewinnen. „Die letzten Wochen haben natürlich an den Nerven gezerrt. Doch nach wie vor gilt: Wir sind noch nicht abgestiegen! Und deshalb gilt für meine Spieler und das Trainerteam jeden Tag 100 % zu geben, um jede noch so kleine Chance zu nutzen“, gibt Patrick Elzie die Marschrichtung für die nächsten Spiele vor. Kapitän Flavio Stückemann bläst ins selbe Horn: „Die US-Amerikaner sagen immer gerne: ‚It’s not over until the fat lady sings!’. Und genau so müssen wir in jedem einzelnen Spiel zur Sache gehen. Solange wir eine Chance haben, den Abstieg zu vermeiden, ist dies auch möglich. Aufgeben kommt nicht in Frage. Niemals!“ Natürlich hat die Niederlagenserie Spuren hinterlassen. Doch diese müssen raus aus den Köpfen, weiß der Kapitän: „Wir merken ja in so gut wie jedem Spiel, dass wir nah dran sind am ersehnten Erfolg. Es ist die ‚crunch time’, in der uns so manches Mal das nötige Quäntchen Glück fehlte. Wir sind aber auch so selbstkritisch, zu erkennen, dass es nicht immer um Glück oder Pech geht, wenn wir unseren Beruf ausüben. Am Ende nicht zum Erfolg führende Entscheidungen müssen wir uns selber ankreiden.“

Damit es gar nicht erst zu einer Entscheidung in letzter Minute oder gar Sekunde kommt, will RASTA Vechta am Donnerstag über die gesamte Partie an die starken ersten Minuten des letzten Heimspiels gegen Phoenix Hagen anknüpfen. Da hatte man bereits 12:2 und 17:7 geführt, ehe man den Playoff-Kandidaten wieder rankommen ließ. „Vollgas von der ersten bis zur letzten Minute“, nichts weniger verlangt Patrick Elzie von seinem Team im Kellerduell.

TV-Highlights der Partie RASTA Vechta gegen die WALTER Tigers Tübingen gibt es ab Freitag auf der Video-Plattform der Beko Basketball Bundesliga (www.Beko-BBL.tv) zu sehen.

Beko Basketball Bundesliga 2013/2014 – 29. Spieltag:

Donnerstag, 17. April 2014 – 20 Uhr im RASTA Dome in Vechta

RASTA Vechta (18.) – WALTER Tigers Tübingen (17.)

Bilanz: 1 – 0 (71:62-Sieg RASTA Vechtas am 26.10.2013)

Live-Ticker: www.Beko-BBL.de

TV-Highlights: www.Beko-BBL.tv

http://www.rasta-vechta.de/home/einzelansicht/alles-oder-nichts-rasta-muss-gegen-tuebingen-unbedingt-siegen/

Phoenix will SKYLINERS-Heimfluch ablegen

Zum vorletzten Heimspiel der regulären Saison empfängt Phoenix Hagen am Gründonnerstag die FRAPORT SKYLINERS. Der Tabellenzwölfte gibt seine Visitenkarte um 19.30 Uhr in der ENERVIE Arena ab. Im Saisonendspurt wollen sich die Feuervögel dann mit einem Erfolg die Chance offenhalten, bis zuletzt um die Qualifikation für die Beko BBL Playoffs zu kämpfen.

Was haben die SKYLINERS und der FC Bayern Basketball gemeinsam? Es sind die beiden einzigen aktuellen Erstligisten, die Phoenix Hagen noch nicht in eigener Halle besiegen konnte. Am Donnerstag starten die Feuervögel den fünften Versuch, um die Punkte gegen die Hessen in Hagen zu behalten. Die SKYLINERS konnten in der Rückrunde schon so starke Gegner wie die Bayern und Ulm besiegen. Der Trend zeigte zuletzt aber nach unten. Die vergangenen fünf Partien verloren die Hessen allesamt, zwei davon allerdings mit nur einem Punkt Unterschied. Am Sonntag unterlagen Sie nach starker erster Hälfte noch mit 64:72 gegen Bayreuth.

Trainer Gordon Herbert musste zuletzt das kleine Staatsexamen in Medizin ablegen. Sein wohl wichtigster Spieler fehlt Herbert bereits seit Ende Dezember: Top-Scorer Andy Rautins wird nach einer Knöchel-Operation in dieser Saison nicht mehr für Frankfurt auflaufen können. Dane Watts droht nach einer Nasen-OP ebenso das Saison-Aus. Immerhin kehrten Center Marius Nolte nach einem Kreuzbandriss, Jacob Burtschi nach einer Bandscheiben-OP und Quantez Robertson nach einem Wadenbeinbruch wieder zurück ins Team. Forward Kevin Bright hofft nach einem Bänderriss ebenso noch auf Einsätze in dieser Saison.

Die Verletzungsmisere hat allerdings auch viel Positives hervorgebracht. Den Frankfurtern ist es in beeindruckender Manier gelungen, junge deutsche Akteure zu Leistungsträgern zu entwickeln. Aufbauspieler Konstantin Klein (22 Jahre, 8,2 Punkte), Forward Danilo Barthel (22 Jahre, 11,4 Punkte) und Center Johannes Voigtmann (21 Jahre, 8,2 Punkte) sind zu Startern geworden, die dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Als in Braunschweig Konstatin Klein mit einer Rippenprellung passen musste, besetzte Max Merz (20 Jahre) die Aufbauposition – und erzielte 10 Punkte.

Klein führt mit dem nachverpflichteten Jarred DuBois Regie. Der zuletzt stark verbesserte Ramon Galloway (9,6 Punkte) und Rückkehrer Quantez Robertson (8,9 Punkte) stehen als Shooting Guards bereit. Robertson ist – ebenso wie der Ex-Hagener Jacob Burtschi (7,2 Punkte) – auch als emotionaler Leader wichtig fürs Team. Mit Burtschi und Barthel stehen starke Forwards zur Verfügung. Unter den Körben spielen die für ihre Größe sehr beweglichen Center Johannes Voigtmann (2,08 m) und Aziz N´Diaye (2,13 m).

Für Phoenix Hagen geht es gegen Frankfurt nicht zuletzt darum, die kleine Playoff-Chance lebendig zu halten. Das 75:67 in Vechta am letzten Samstag war die Grundlage dafür. „Realistisch betrachtet müssen wir aber vier der letzten fünf Spiele gewinnen, um eine Chance auf die Playoffs zu haben“, weiß Phoenix-Coach Ingo Freyer und ergänzt: „Ich freue mich unheimlich auf die Partie gegen Frankfurt! Auf beiden Seiten kommen viele junge Spieler zum Einsatz.“ Großen Respekt hat Freyer vor der Frankfurter Defense: „Alle Spieler verteidigen über 40 Minuten sehr intensiv und konzentriert. Mit Jacob Burtschi und Quantez Robertson haben sie zwei Leute, die das den jungen Spielern vorleben.“ Bei seinem eigenen Team versucht Freyer derweil mit kleinen Veränderungen die Aufmerksamkeit zu stärken – so wie zuletzt in Vechta, als Nikita Khartchenkov und Niklas Geske in die Startformation rückten: „Das ist mental nicht leicht in der Endphase einer Saison – für alle Teams. Aber ich glaube, wir haben unsere Spieler auf diesem Weg mitnehmen können.“

http://phoenix-hagen.de/index.php?id=109&tx_ttnews[tt_news]=1485&cHash=ca8fa5390402741bb15a9080391e4f75

Ein Spiel Sperre für Jamel McLean

Spielleitung: „Tätlichkeit in einem minderschweren Fall“

Die Telekom Baskets Bonn müssen in der Partie gegen die EWE Baskets Oldenburg (Mittwoch, 16.4.2014, 19:30 Uhr im Telekom Dome) auf Jamel McLean verzichten. Der Amerikaner ist im Nachgang zu seinem Disqualifizierenden Foul gegenüber Jan-Hendrik Jagla während des Spiels gegen ALBA Berlin (29. Spieltag) von der Beko BBL-Spielleitung mit einem Spiel Sperre sowie einer Geldstrafe in Höhe von 2.000 Euro belegt worden.

McLean war am Freitag, den 11.4.2014, von Schiedsrichter Robert Lottermoser in der 26. Minute disqualifiziert worden. Dieser Entscheidung vorausgegangen war ein Stoß von McLean mit beiden Händen vor die Brust von Jan-Hendrik Jagla. Der Berliner Forward war zuvor verbal-aggressiv auf den Baskets-Akteur zugegangen, wofür er seinerseits mit einem Technischen Foul belegt wurde.

Das Urteil der Spielsperre sowie der Geldstrafe für Jamel McLean wurde den Telekom Baskets Bonn durch Dirk Horstmann (Kamen), übermittelt. Der Spielleiter der Beko Basketball Bundesliga begründet sein Urteil in der offiziellen Stellungnahme mit einer „Tätlichkeit gegenüber einem Spieler in einem minderschweren Fall“.

„Wir müssen die Entscheidung der Spielleitung so hinnehmen und mit einer verkürzten Rotation gegen Oldenburg enger zusammenrücken“, so Mathias Fischer, Cheftrainer der Telekom Baskets Bonn. „Jeder Spieler wird morgen ein bisschen mehr geben und ein Stück weit über sich hinauswachsen müssen, damit wir als Mannschaft ein gutes Spiel aufs Parkett bringen.“

http://www.telekom-baskets-bonn.de/news/2014-04-15/ein-spiel-sperre-fuer-jamel-mclean.html

http://www.telekom-baskets-bonn.de
erstellt am 15.04.2014

52 Sekunden und ein “D” besiegeln Pleite

ALBA Berlin – Telekom Baskets Bonn 93:67 (22:19, 19:17, 27:18, 25:13)

Siebenfacher NBA-Champ Robert Horry wohnt 65. Auflage des Klassikers bei / Bonn vor der Pause ohne Dreier (0/5), dafür Jamel McLean und Ryan Brooks mit je zehn Punkten / Auseinandersetzung zwischen McLean und Jagla / Logan sorgt mit drei Dreiern in 52 Sekunden für die Vorentscheidung / Kommenden Mittwoch (16.4.14, 19:30 Uhr) im Telekom Dome gegen Oldenburg

Den ersten Zähler der Begegnung brachte Bonns Mannschaftskapitän Benas Veikalas per Freiwurf auf die Anzeigetafel. Allerdings übernahmen gleich im nächsten Angriff die Gastgeber von der Spree die Führung und bauten diese schnell aus (7:1, 4. Minute). Durch ein Dreipunktspiel von Tony Gaffney legte Bonn die anfängliche Zurückhaltung endgültig ab, zog in der Verteidigung die Zügel an und attackierte unnachgiebig das offensive Brett (9:9, 5. Minute). Gleich sieben zweite Wurfchancen erarbeiteten sich Gaffney und Co. die von diesen zusätzlichen Möglichkeiten auf Zählbares jedoch einige liegen ließen und so knapp im Hintertreffen blieben (22:19, 10. Minute).

Im zweiten Viertel war Bonn mehrfach drauf und dran, den Rückstand nicht nur auszugleichen, sondern auch die Oberhand zu gewinnen (26:25, 13. Minute). Allerdings verhinderte eine anhaltende Dürre von jenseits der 6,75 Meter-Linie – Bonn traf in der ersten Hälfte keinen seiner fünf Dreierversuche – das Comeback, wenngleich es stets eng zuging (34:31, 17. Minute). Daran konnte auch die Tatsache, dass Eugene Lawrence mit drei persönlichen Fouls vorsichtshalber auf der Bank Platz nahm, nichts ändern. Dank Ryan Brooks und Jamel McLean, die beide bis zum Gang in die Kabine zehn Punkte auflegten, blieben die Gäste auch weiterhin auf Schlagdistanz (41:36, 20. Minute).

Nach dem Seitenwechsel machte Veikalas mit zwei unmittelbar aufeinander folgenden Dreiern klar, dass die Flaute von „Downtown“ kein Zustand von Dauer ist (46:42, 23. Minute). Von da an lieferten sich beide Teams einen defensiv-beherzten Schlagabtausch, der für Basketball-Puristen einen wahren Augenschmaus bot (52:45, 26. Minute). Die physische Gangart war hatte unweigerlich zur Folge, dass es auf dem Parkett zu erhöhtem Körperkontakt kam. In einem Handgemenge ließ sich der bis dahin stark agierende McLean von Jan-Hendrik Jagla provozieren und wurde dafür mit einem „Disqualifizierenden Foul“ bestraft. Ohne ihren etatmäßigen Starter auf der Fünf fehlten den Telekom Baskets ihre beste Option am Brett, was den Hausherren im umgekehrten Fall endgültig das Momentum bescherte. Binnen 52 Sekunden versenkte Berlins Topscorer David Logan gleich drei Dreier, die ungewünscht früh für die Vorentscheidung sorgten (68:54, 30. Minute).

Im finalen Viertel passierte nicht mehr viel. Den Rheinländern war der Schock über die Disqualifikation McLean‘s deutlich anzumerken. Ein ordentlicher Rhythmus war kaum noch zu erkennen und sollte sich im kompletten finalen Abschnitt auch nicht mehr einstellen. Beide Trainer gaben ihren Rotationsspielern die Gelegenheit, sich in der Playoff-tauglichen Stimmung zu bewähren und besiegelten die Partie schon Sekunden vor dem Schlusshorn mit einem respektvollen Handschlag.

Mathias Fischer (Trainer Telekom Baskets Bonn):

„Ich denke, wir haben ein spannendes Spiel gesehen und bis zu einem gewissen Moment haben wir sehr gut mitgehalten. Dann sind sehr störende Dinge passiert, die das Spiel verändert haben. Glückwunsch an ALBA zum verdienten Sieg.“

Sasa Obradovic (Trainer ALBA Berlin):

„Wir haben einige sehr kraftraubende Konditionseinheiten hinter uns und das hat man meiner Mannschaft angemerkt. Gerade zu Beginn waren wir zu weich und Bonn hat sich alle offenen Bälle gesichert. Umso glücklicher bin ich über die Reaktion meines Teams in der zweiten Halbzeit, wo sie vor allem den Rebound viel besser kontrolliert haben.“

Telekom Baskets Bonn:

McCray (4), Looby (2), Veikalas (9/2 Dreier), Brooks (16), Mangold (2), Lawrence (9/1), Koch (1), Gaffney (7), Wachalski (7), McLean (10)

ALBA Berlin:

Logan (16/4), Schultze (2), King (8/1), Fülle (0), Vargas (2), Redding (13/1), Wohlfarth-Bottermann (10), Stojanovski (5/1), Jagla (13/1), Hammonds (10/2, 6 Assists), Radosevic (14)

Uhr im Baskets-Online-Ticketshop über das Internet: www.baskets.de/ticketshop

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Hitzeschlacht in Vechta: RASTA verliert auch gegen Hagen

Nach der zwölften Niederlage in Serie wird die Luft für RASTA Vechta im Abstiegskampf der Beko Basketball Bundesliga immer dünner. Am Samstagabend verlor der Aufsteiger vor 3.140 Zuschauern im RASTA Dome mit 67:75 gegen Phoenix Hagen. RASTA bleibt somit auch nach dem 29. Spieltag Tabellenletzter.

Dass das Duell mit den „Feuervögeln“ aus Hagen zu einer echten Hitzeschlacht werden würde, deuteten nicht nur die bei gefühlt 40 Grad Celsius liegenden Temperaturen im RASTA Dome an. Auch von den Rängen kam jede Menge Feuer. 300 Phoenix-Fans waren nach Vechta gekommen, um Ihr Team lauthals zu unterstützen. RASTA-Trainer Patrick Elzie musste auf Shooting Guard Rashad Bishop verzichten. Der 26-jährige hat weiter Schmerzen im vor Wochen verletzten linken Sprunggelenk. Auch Axel Jarchow blieb am Samstag nur die Zuschauerrolle.

Doch selbst diese hatte zunächst einiges zu bieten. Der Sensationsaufsteiger aus dem Oldenburger Münsterland legte einen furiosen Start auf das Parkett, führte schnell mit 10:2 und baute diesen Vorsprung bis zum 17:7 sogar noch leicht aus. Alle überragender Akteur auf dem Spielfeld war RASTAs Brandon Bowman, den die Hagener Defense überhaupt nicht stoppen konnte. Und auch Richie Williams punktete fleißig, was die Vechtaer Fans in ihrer Hoffnung bestärkte, dass die Niederlagen-Serie an diesem Abend endlich gebrochen werden könnte. Doch die Gäste aus Hagen zeigten sich jetzt von ihrer guten Seite, drehten das Viertel noch zu ihren Gunsten und führten so nach den ersten zehn Minuten mit 20:19. RASTA hatte den sehr guten Start leichtfertig verspielt.

Eng ging es nun zu vor den voll besetzten Rängen. Die Hausherren eroberten sich die Führung in der zwölften Minute durch Brandon Bowman zurück und führten später gar mit 30:26 – wieder hatte RASTAs Nummer acht eingenetzt. Noch 2:19 Minuten vor der großen Pause führte RASTA mit drei Punkten (34:31). Doch ein Schlussspurt Phoenix Hagens bis zur 39:36-Halbzeitführung für die Gäste ließ erste Zweifel aufkommen, ob RASTA diesem sich den Playoff-Plätzen annähernden Gegner über 40 Minuten gewachsen sein würde. Brandon Bowman war dies in der ersten Halbzeit allemal. 16 Punkte legte der 29-jährige auf. Bei Phoenix Hagen überzeugte einmal mehr Top-Scorer Larry Gordon mit 14 Zählern.

Zu viele Ballverluste waren schon RASTAs Problem vor dem Seitenwechsel (elf), nach diesem wird’s nicht besser – vier weitere ‚Turnover’ kommen hinzu. Patrick Elzies Team bleibt zwar an den Hagener dran, doch einholen lassen sich die Feuervögel nicht. Intensive Defense auf beiden Seiten führt zu einem dritten Viertel mit wenig Punkten. Nach 30 Minuten führt Phoenix Hagen bei RASTA mit 51:46. Auffallend: Ingo Freyer hatte seine Mannen jetzt viel besser auf Brandon Bowman eingestellt – der Forward markierte im dritten Abschnitt keinen einzigen Punkt.

Zu Beginn des Schlussabschnitts drehte ein Mann auf, der gerade erst von einer Verletzung zurückgekommen ist: Henry Dugat. Phoenix Hagens 27-jähriger Guard netzte zwei Dreier und zwei Freiwürfe in gerade einmal 103 Sekunden ein – RASTA lag in der 32. Minute mit 13 Punkten hinten (47:60). Die Hoffnung auf die Wende zu Guten schwand. Doch als noch gut zwei Minuten zu spielen sind, haucht Richie Williams seinem Team wieder Leben ein. Der Spielmacher traf endlich einmal einen Dreier – RASTAs Quote lag bei schwachen 14 % (3/21) – und so kamen die Vechtaer bis auf drei Punkte an die Gäste heran (61:64). Die Fans im RASTA Dome standen nun Kopf, wollten ihr Team unbedingt zum Ausgleich schreien. Es war MVP-Kandidat Larry Gorden, der die Fans mundtot machte. Sein Dreier zum 69:63 für Hagen bedeutete die Vorentscheidung in diesem umkämpften Duell. Hagen traf sechs der nächsten acht Versuche von der Freiwurflinie, gab die zwei Punkte nicht mehr aus der Hand. So verlor RASTA Vechta schließlich mit 67:75 und sehnt weiter das Ende der nunmehr gut drei Monate währenden Durststrecke herbei. Die nächste Chance auf einen Sieg komme schon am Donnerstag um 20 Uhr im RASTA Dome. Dann empfängt Vechta im Kellerduell den Tabellen-17., die WALTER Tigers Tübingen.

Beko Basketball Bundesliga 2013/2014 – 29. Spieltag

RASTA Vechta –Phoenix Hagen 67:75 (19:20 / 17:19 / 10:12 / 21:25)

Zuschauer: 3.140 im RASTA Dome in Vechta

Statistik: www.beko-bbl.de

Stimmen zum Spiel:

Patrick Elzie (RASTA Vechta): „Erstmal gratuliere ich Ingo und Hagen zum verdienten Sieg. Ich hatte unsere Mannschaft anders erwartet als heute. Wir hatten Chancen, aber haben sie nicht genutzt. Bei so einer Wurfquote ist es schwierig, zu gewinnen. Auch wenn wir wieder, wie die ganze Saison schon, ein gutes Rebounding hatten. Aber die Wurfquote von der Drei-Punkte-Linie und aus dem Feld, die ‘unforced errors’, bei ‘Drei gegen Einen’ haben wir den Ball ins Aus geschmissen oder nicht gefangen. Ich bin ein bisschen sprachlos, muss ich sagen. Wir müssen uns den Mund abwischen und ich hoffe, dass wir am Donnerstag besser spielen.“

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): „Ich war sehr gespannt, habe viel gehört von der Halle und wie Vechta zuhause spielt. Ich bin beeindruckt  wie laut es war, es hat richtig Spaß gemacht. Gerade mit unseren vielen Fans war es ein richtiges ‚battle’, das haben wir auf der Bank und auch auf dem Spielfeld gemerkt. Wir sind nicht gut gestartet. Aber ich hatte nie ein schlechtes Gefühl. RASTA hat hoch geführt, aber wir sind noch im ersten Viertel zurückgekommen und haben jedes Viertel gewonnen. Ich denke, unsere Defense war gut, wir haben sie um ihre Stärken beraubt und haben sie zu vielen Ballverluste gezwungen. Das hat uns viele Fastbreaks ermöglicht, sodass wir aus der Nahdistanz besser abgeschlossen haben als sonst. Ich bin also froh. Der MBC hat verloren, wir haben immer noch eine Chance auf die Playoffs, die wir nutzen sollten und wir haben nichts mehr mit dem Abstieg zu tun.“

http://www.rasta-vechta.de/home/einzelansicht/hitzeschlacht-in-vechta-rasta-verliert-auch-gegen-hagen/

Auswärtserfolg im Party-Dome von Vechta

Einen hart erkämpften Auswärtssieg sicherte sich Phoenix Hagen bei RASTA Vechta. Vor 3.140 Zuschauern im ausverkauften, stimmungsgeladenen RASTA Dome gewannen die Feuervögel mit 75:67 (39:36) beim Schlusslicht. Larry Gordon war mit 22 Zählern bester Hagener Werfer.

Phoenix begann die Partie mit Niklas Geske und Nikita Khartchenkov in der Startformation. Im Kampf um den Klassenerhalt warfen die Gastgeber von Beginn an alles in die Waagschale. Überlegen beim Rebound und mit einem starken Brandon Bowman setzten sie sich auf 17:7 ab (6.). „Wir waren zu Beginn nicht so schlecht, wie es das Ergebnis aussagt. Es ist einfach etwas unglücklich gelaufen“, sagt Phoenix-Coach Ingo Freyer. Larry Gordon blies zur Aufholjagd: Sieben Punkte des Hagener US-Amerikaners brachten Phoenix zurück in die Partie. Keith Ramsey stellte kurz vor Ende des ersten Viertels per Dunking die 20:19-Führung sicher.

Der zweite Abschnitt verlief ebenso ausgeglichen. Zunächst hatten die Gastgeber meist leichte Vorteile. Erneut war es Bowman, der zum 28:24 traf (15.). Phoenix kämpfte sich jetzt aber gut zurück. Die Gäste zeigten sich verbessert beim Rebound, trafen wichtige Dreier (Ole Wendt, Larry Gordon) und schafften durch Ballgewinne die Wende. Henry Dugat stopfte den Ball nach einem Steal zum 34:34 in den Korb (19.). Nach einem weiteren Ballgewinn beendete David Bell die erste Hälfte mit einem Korbleger zum 39:36 für Phoenix Hagen. Beste Werfer bis hierhin: Brandon Bowman (16 Punkte) und Larry Gordon (14). „Wir sind ruhig geblieben und haben sehr konzentriert gearbeitet. Darum hatte ich eigentlich immer ein gutes Gefühl“, so Freyer.

Im dritten Viertel konnte sich Phoenix ein wenig absetzen. Keith Ramsey erhöhte auf 49:42 (17.). Doch Vechta blieb seinem Ruf treu: Der Aufsteiger gab niemals auf und ging mit allem, was im Tank war, zum Rebound. Dennoch sah es danach aus, als ob Phoenix Hagen die Partie vorzeitig entscheiden könnte. Das lag vor allem an Henry Dugat, der zu Beginn des Schlussviertels mit heißer Hand einen Zwischenspurt einläutete. Zwei Dreier des Guards ließen die Mannschaft von Ingo Freyer auf 60:47 enteilen (32.).

Doch wie gesagt: Aufgeben ist nicht RASTA-Style. Nach einer Auszeit von Pat Elzie ackerte sich Vechta mit intensiver Defense und herausragenden Rebounds – am Ende waren es 51 – wieder an Phoenix heran. Viel Energie gab dem Team in dieser Phase Max Weber. Der Flügelspieler verkürzte auf 55:62 (36.). Vechta suchte jetzt den schnellen Abschluss. Jacob Doerksen punktete zum 63:66 (39.). Kurz vor dem Ziel traf die Gastgeber ein Dreier von Larry Gordon mitten ins Herz. Eine Minute vor der Schlusssirene machte der Hagener Top-Scorer (22 Punkte) den Sack zu. Vechta wehrte sich weiter, schloss schnell ab, foulte – an der 67:75-Niederlage konnte das aber nichts mehr ändern.

Phoenix Hagen feierte einen verdienten Auswärtssieg. Die Gäste spielten  sehr konstant und gewannen alle vier Viertel knapp. Die Unterlegenheit beim Rebound (51:33!)  machte Phoenix durch bessere Wurfquoten und tieferes Scoring wett. Drei von 21 Dreierversuchen waren zu wenig für Vechta, um im Abstiegskampf nach dem Strohhalm greifen zu können.

Trainerstimmen:

Patrick Elzie:„Erstmal gratuliere ich Ingo und Hagen zum verdienten Sieg. Ich hatte unsere Mannschaft anders erwartet als heute. Wir hatten Chancen, aber haben sie nicht genutzt. Bei so einer Wurfquote ist es schwierig zu gewinnen. Auch wenn wir wieder, wie die ganze Saison schon, ein gutes Rebounding hatten. Aber die Wurfquote von der Drei-Punkte-Linie und aus dem Feld, die ‘Unforced Errors’, bei ‘Drei gegen Einen’ haben wir den Ball ins Aus geschmissen oder nicht gefangen. Ich bin ein bisschen sprachlos, muss ich sagen. Wir müssen uns den Mund abwischen und ich hoffe, dass wir am Donnerstag besser spielen.“

Ingo Freyer: „Ich war sehr gespannt, habe viel gehört von der Halle und wie Vechta zuhause spielt. Ich bin beeindruckt wie laut es war, es hat richtig Spaß gemacht. Gerade mit unseren vielen Fans war es ein richtiger ‚Battle’, das haben wir auf der Bank und auch auf dem Spielfeld gemerkt. Wir sind nicht gut gestartet. Aber ich hatte nie ein schlechtes Gefühl. RASTA hat hoch geführt, aber wir sind noch im ersten Viertel zurückgekommen und haben jedes Viertel gewonnen. Ich denke, unsere Defense war gut, wir haben sie um ihre Stärken beraubt und haben sie zu vielen Ballverluste gezwungen. Das hat uns viele Fastbreaks ermöglicht, sodass wir aus der Nahdistanz besser abgeschlossen haben als sonst. Ich bin also froh. Der MBC hat verloren, wir haben immer noch eine Chance auf die Playoffs, die wir nutzen sollten und wir haben nichts mehr mit dem Abstieg zu tun.“

RASTA Vechta: Bowman (22/1, 8 Reb.), Williams (13/2), Doerksen (8), Weber (6), Mädrich (5), Igbavboa (4), Stückemann (3), Butts (2), Rudowitz (2), Conroy (2), Krause.

Phoenix Hagen: Gordon (22/3, 8 Reb.), Dugat (19/2), Bell (9), Ramsey (8, 3 St.), Wendt (8/1), Gregory (6), Khartchenkov (3/1), Dorris, Geske, Krume.

Zuschauer: 3.140 (ausverkauft)
Stationen: 14:7 (5.), 19:20 (10.), 28:26 (15.), 36:39 (20.), 42:45 (25.), 46:51 (30.), 53:62 (35.), 67:75 (40.).

http://phoenix-hagen.de/index.php?id=109&tx_ttnews[tt_news]=1483&cHash=992e536b351ba2605d82dedb3fa582df

Boxen

Sieg gegen Darren Barker

Felix Sturm hat deutsche Boxgeschichte geschrieben und zum vierten Mal den Weltmeistertitel gewonnen.

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1.12.13

Fussball

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft muss gegen die wehrhaften Iren einiges tun,

um 3:0 zu gewinnen, aber der Sieg sichert frühzeitig die Qualifikation für die WM im kommenden Jahr.

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11.10.13

 

FC Köln – Dynamo Dresden 3:1

Der 1. FC Köln hat im Spiel gegen Dynamo Dresden die Ambitionen auf den Aufstieg erneut unterstrichen.

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13.12.13

SC07 Bad Neuenahr

letze SC 07 Sitzung vor der Umwandlung zum SC 13 Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Erstes Spiel vor 50 Jahren für den  Sc07 Bad Neuenahr-Ahrweiler

Am 06.01.1964 absolvierte ich mein erstes Spiel für den Sc07 Bad Neuenahr-Ahrweiler.

Den Verein gab es rund 100 Jahre, bevor er zum Sc13 Bad Neuenahr-Ahrweiler wurde.

Bild Jugend